Bekanntgabe des Siegers – Autorennacht 2021

Bekan­nt­gabe des Siegers der Autoren­nacht 2021 in der Alt­stadtschmiede Recklinghausen.

Auch die 34. Autoren­nacht der „Neuen Lit­er­arischen Gesellschaft Reck­ling­hausen“ in Koop­er­a­tion mit der Alt­stadtschmiede endet tra­di­tionell mit der Bekan­nt­gabe des

Die Autor*innen vor dem Start (c) Martina Bialas
Die Autor*innen vor dem Start © Mar­ti­na Bialas

Siegers – und der heißt in diesem Jahr: Markus Jöhring. Sein Text über die „Dop­pelte Unendlichkeit“ ist intel­li­gent und fan­tasievoll geschrieben, die Jury zeich­net ihn mit der Vestis­chen Eule und einem Preis­geld von 300 Euro aus. Platz zwei und 200 Euro gehen an Volk­er Stahlschmidt. Der Text „Schön zeit­los“, zeich­net die krassen Kon­traste im Leben eines Men­schen auf. Den diesjähri­gen Schreibim­puls der NLGR „.21.22.“ nutzt auch die 20-Jährige Ger­man­is­tik-Stu­dentin Franziska von der Gath­en aus Herten erfol­gre­ich für sich und erobert den drit­ten Platz und 100 Euro. Ihr Text „Bauern­hof oder Irren­haus“ lebt von ein­er skur­rilen Idee, die mit eigen­willi­gen Gedanken, Über­legun­gen und Reak­tio­nen gefüllt ist. 100 Euro Preis­geld gibt es für die Fre­und­schaft zwis­chen einem Men­schen und ein­er Kuh.

Nach der Bekanntgabe der Sieger - ein Gruppenfoto
Die Preisträger*innen: Volk­er Stahlschmidt (2. Platz), Franziska von der Gath­en (3. Platz), Michael Schu­mach­er (Pub­likum­spreis) und Markus Jöhring (1. Platz) © Mar­ti­na Bialas

Die Sparkasse Vest stiftete den Betrag von 500 Euro. Auch die Zuhör­er sind als Jury gefragt. Die rund 60 Zuschauer (wegen der vom Ver­anstal­ter geset­zten Höch­st­teil­nehmerzahl kon­nten nicht mehr inter­essierte Gäste teil­nehmen) bes­tim­men Michael Schu­mach­er als ihren per­sön­lichen Favoriten des Abends. Der Xan­ten­er set­zt sich mit sein­er Vor­tragskun­st und einem gelun­genen Text voller leis­er Zwis­chen­töne gegen alle Mit­stre­it­er durch.
Die Vor­sitzen­den der NLGR, Stephan Schröder und Clau­dia Koci­uc­ki, führen humor­voll durch die drei Stun­den in der Alt­stadtschmiede, Pianist Alexan­der Park set­zt musikalis­che Akzente. Es gibt jede Menge Applaus für den Live-Hörgenuss.
Im let­zten Jahr fand die Ver­anstal­tung Coro­na bed­ingt nur virtuell statt. Weit­ere Teil­nehmer in der Endauss­chei­dung des NRW weit aus­geschriebe­nen Wet­tbe­werbs sind: Anja Bök­er, Phi­line Gal­ka, Britt Glaser, Antje Haupt, Uta Heinig und Slam­mer Stef.
Fabi­an Brün­ing­hoff, ger­ade 14 Jahre alt, liest  als jüng­ster Bewer­ber  außer­halb der Konkur­renz seinen Text zu den Geschehnis­sen der let­zten Monat­en vor.
Auch Slam­mer Malte Küp­pers, Eulen-Gewin­ner des let­zten Jahres, darf seinen Text noch ein­mal live vor­tra­gen. Ein har­monis­ches Miteinan­der bes­timmt den Abend, der Genuss die Bühne wieder betreten zu kön­nen, ste­ht bei den Wet­tbe­werb­steil­nehmern ein­deutig im Vordergrund.


Der Dank der NLGR gilt auch den Mit­gliedern der Jury – Gudrun Güth (Sprecherin und Lauda­torin für den 2. Platz), Mar­ti­na Bialas (Lauda­torin für den 3. Platz), Ger­da-Marie Winkel­mann, Moni­ka Wis­chnows­ki (Lauda­torin 1. Platz) und Malte Küp­pers als Vorjahressieger.
Der Read­er zur diesjähri­gen ist im Buch­han­del erhältlich.

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