Unsere Sommerpause hat begonnen.
Anja Liedtke: Flügel wie Schiefer – Hundert Tage Hochgebirge

Anja Liedtke: Flügel wie Schiefer – Hundert Tage Hochgebirge
Hundert Tage im Jahr bleiben Mauersegler in der Schweiz. Von Juni bis Oktober 2024 tat die Schriftstellerin Anja Liedtke es ihnen gleich: Sie verbrachte als Writer in Residence einen langen Sommer in Arosa im Kanton Graubünden. Intensiv und poetisch beschreibt sie in ihrem neuen Buch (2026) die Schönheit des schweizerischen Hochgebirges und den Reichtum kilometerweiter Magerrasen, schildert Pflanzen, die sie auf ihren Wanderungen und beim Liegen in Wiesen gesehen und befühlt hat,
ebenso wie die Tiere, die sie gehört und mit dem Fernglas erspäht hat. Dabei werden ihr auch seltene Begegnungen mit dem Alpen-Salamander und Wölfen zuteil; letztere sind in Graubünden ebenso umstritten wie in Liedtkes Heimat im Ruhrgebiet. Und zu ihrer Überraschung erfährt sie, dass es während der Kleinen Eiszeit in Arosa bereits Klimaflüchtlinge gab. Naturbetrachtung und das eigene Erleben in der Landschaft verbinden sich hier auf leise, eindringliche Art – Nature Writing par excellence.
Anja Liedtke ist in Bochum geboren, wo sie auch lebt. Sie war im Kontext der Reihe „Ferngespräche“ in 2024 bereits zu einer Lesung in der Stadtbibliothek und Teilnehmerin am Literaturwettbewerb der NLGR.
Sie wird begleitet von Annette Rettich, einer vielfach ausgezeichneten Cellistin aus der Formation „Die Grenzgänger“. Außerdem gibt es Fotos von Liedtkes Beobachtungen.
Eine Veranstaltung in Rahmen der Literaturtage Recklinghausen 2026.



