Stimmen aus dem EXIL
Stimmen aus dem Exil
Ein literarisch-musikalischer Abend mit dem Bürger*innen-Ensemble von Theater Gegendruck
Flucht, Migration und Exil sind entscheidende Kennzeichen unserer atemlosen Gegenwart. Die Autorin Ursula Krechel, Georg-Büchner-Preisträgerin 2025, befasst sich mit diesen Themen in ihrem Essay „Vom Herzasthma des Exils”.
Die Emigranten aus dem Deutschland des 19. Jahrhunderts, die Fluchtbewegungen und Vertreibungen während des NS-Regimes, die Flüchtlinge unserer Zeit: Ursula Krechel untersucht Etappen, Widersprüche und Konsequenzen der Migrationsgeschichte von der französischen Revolution bis ins 21. Jahrhundert. Sie denkt dabei nach über unsere heutige Einwanderungsgesellschaft, die keine sein will, und die sich der elementaren Einsicht verweigert, dass diejenigen, die sich auf den unberechenbaren Weg gemacht haben, den Respekt der Sesshaften verdienen.
Neben Passagen aus Ursula Krechels Buch begegnen uns literarische Zeugnisse und Briefe von Ausgewanderten.
In den musikalischen Beiträgen sind Komponist:innen zu hören, die ihre Heimat verlassen mussten.
Um Voranmeldung unter 02361/502000 wird gebeten.
