Unsere Sommerpause hat begonnen.
Katerina Poladjan: Goldstrand

Katerina Poladjan: Goldstrand
Eine baufällige Villa in Rom, eine rätselhafte Dottoressa, ein Mann auf der Couch erzählt um sein Leben: In ihrem neuen Roman „Goldstrand“ fügt Katerina Poladjan Splitter des alten Europas zu einem heiter-melancholischen Bild der Gegenwart zusammen.
An der bulgarischen Schwarzmeerküste entsteht in den 1950er Jahren ein Ferienort: Goldstrand, geplant als Platz an der Sonne für alle Bürger*innen der DDR. Auf der Baustelle wird Eli gezeugt. Sechzig Jahre später hat er seine größten Erfolge als Filmregisseur längst gefeiert und liegt auf der Couch seiner Analytikerin Dottoressa in Rom. Er mutmaßt und fabuliert seine Familiengeschichte, die durch ein ganzes Jahrhundert und quer über den europäischen Kontinent führt, von Odessa über Konstantinopel und Warna in Bulgarien bis nach Rom.
Romane von Poladjan wurden vielfach nominiert und mit Preisen ausgezeichnet. In 2026 wurde ihr der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. Sie war Stipendiatin der Villa Massimo in Rom. 1971 in Moskau geboren, kam sie früh mit ihren Eltern nach Deutschland, machte Abitur und studierte Kulturwissenschaften. Sie arbeitete als Schauspielerin in Hamburg und an der Schaubühne in Berlin und belegte kleinere Rollen in Filmen. Sie lebt in Berlin.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage Recklinghausen 2026.



