Unsere Sommerpause hat begonnen.
Die Altnazis am Hittorf-Gymnasium Recklinghausen und das Schweigen der Anderen

Die Altnazis am Hittorf-Gymnasium Recklinghausen und das Schweigen der Anderen
Vorträge und Diskussion
Im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für das Goldjubiläum des Abiturjahrgangs 1977 am Hittorf-Gymnasium in Recklinghausen hatte Erich Behrendt das Thema „Altnazis in der damaligen Lehrerschaft“ als ein Thema zur Diskussion gestellt.
Mittlerweile ist daraus die „Arbeitsgemeinschaft zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit am Hittorf-Gymnasium Recklinghausen, mit Unterstützung des „Holzwurm“ – Zeitschrift für Recklinghausen von 1976 bis 1989 und des Instituts für Stadtgeschichte Recklinghausen“ entstanden.
Noch lange über das Rentenalter hinaus übten Altnazis bis Anfang der 1980er Jahre ihre Arbeit als Lehrer und Funktionäre am Hittorf-Gymnasium aus. Ihre Gesinnung vertraten sie offen oder verdeckt.
Eine wichtige Quelle war die Arbeit von Rainer Hülsheger und Franz Albert Heinen mit dem Titel „Von der NS-Ordensburg Vogelsang zum Reichskommissariat Ostland – Aufstieg und Fall des Friedrich Neugebauer“. Friedrich Neugebauer war Lehrer am Hittorf-Gymnasium und nach seiner Amtszeit bis 1983 dort ehrenamtlich tätig.
Die VHS Rur-Eifel bietet einen Online-Vortrag von Rainer Hülsheger an, Anmeldungen für das kostenfreie Angebot am 23.6., 18 Uhr, sind unter diesem Link möglich.
Vorträge von Simone Kohs, Prof. Dr. Erich Behrendt, Stefan Wunsch und Klaus Burghardt. Das Veranstaltungsprogramm ist hier einsehbar.
Formlose Anmeldungen bitte per Mail an hebbert@holzwurm-recklinghausen.de.
Der Eintritt ist kostenfrei, um Spenden für den Verein „Altstadtschmiede e. V.“ wird gebeten.

