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Ute Wegmann: Alles soll sehr weiß sein

17. September - 19:30
15, €
Ute Wegmann (C) Thekla Ehling

Ute Wegmann: Alles soll sehr weiß sein

Groß­mutter, Mut­ter, Toch­ter – drei Gene­ra­tio­nen zwi­schen 1930 und 1990.
Her­tha bringt ihre 1935 gebo­re­ne Toch­ter Ellen durch den Zwei­ten Welt­krieg. Sie arbei­tet in der Wäsche­rei eines Klos­ters, das nach dem „Klos­ter­sturm“ durch die Gesta­po zum Laza­rett wird.
Ellen baut als 16-Jäh­ri­ge die Fir­ma der Eltern mit auf und erlebt die Wirt­schafts­wun­der­jah­re. Ellens Toch­ter Dora ver­lässt das Dorf und stu­diert. Ihre Jugend ist geprägt von den  Stu­den­ten­be­we­gun­gen und der RAF-Zeit, von der For­de­rung, die natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­bre­chen auf­zu­klä­ren. Doch zu Hau­se wird geschwiegen.
Gesell­schaft­li­che Prä­gun­gen, Kon­ven­tio­nen, per­sön­li­che Hal­tun­gen der Fami­lie und die Fra­ge, wie die Frau­en vor, wäh­rend und nach dem Krieg leb­ten und vor allem arbei­te­ten, ste­hen im Mit­tel­punkt des Romans. Die erzähl­ten Erin­ne­run­gen von Her­tha, Ellen und Dora bewe­gen sich zwi­schen den Jahr­zehn­ten und zei­gen die gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen. Ute Weg­mann por­trä­tiert in „Alles soll sehr weiß sein“ berufs­tä­ti­ge, selbst­stän­di­ge Frau­en drei­er Gene­ra­tio­nen in ihrem Alltag.

Eine Ver­an­stal­tung in Rah­men der Lite­ra­tur­ta­ge Reck­ling­hau­sen 2026.

Details

  • Datum: 17. September
  • Zeit:
    19:30
  • Eintritt: 15, €
  • Veranstaltungskategorie:

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Veranstalter

Weitere Angaben

Eintritt:
15,-

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