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Bertolt Brecht: Furcht und Elend des III. Reiches

So., 4. Oktober - 18:00
15 €

Bertolt Brecht: Furcht und Elend des III. Reiches

Ber­tolt Brecht schreibt die Sze­nen­fol­ge über den All­tag im natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Deutsch­land 1934 bis 1938 im däni­schen Exil. In kur­zen und län­ge­ren Epi­so­den schil­dert der Thea­ter­au­tor in „Furcht und Elend des III. Rei­ches“ ein­dring­lich, was in sei­nem Hei­mat­land geschieht. Ent­stan­den ist eine zeit­lo­se Stu­die, wie Gewalt und Ter­ror eines faschis­ti­schen Sys­tems ihre Wir­kung zei­gen und den All­tag einer Gesell­schaft bis in sei­ne kleins­ten Poren durchsetzen.

Furcht und Elend, Theater Gegendruck (C) Matthias Schilling

© Mat­thi­as Schilling

Zu erle­ben ist ein Kli­ma der Angst und der Denun­zia­ti­on, das auch vor der Fami­lie nicht halt­macht. Der Ort: Arbei­ter- und Bür­ger­woh­nun­gen. Zu sehen sind: „die ges­ten des ver­stum­mens, sich umbli­ckens, erschre­ckens usw. die ges­tik unter der dik­ta­tur“ (Brecht, Arbeitsjournal).

Die Insze­nie­rung von Thea­ter Gegen­druck ver­wen­det Tex­te von Char­lot­te Beradt. Die in Ber­lin gebo­re­ne Jour­na­lis­tin floh 1939 nach Eng­land und 1942 wei­ter nach New York. Sie sam­mel­te Träu­me, die zwi­schen 1933 und 1939 in Deutsch­land geträumt wur­den, und befrag­te dazu Men­schen aus ihrer Umge­bung. Fünf­zig sol­cher von der Dik­ta­tur gepräg­ter Träu­me hat sie 1966 in ihrem Buch „Das Drit­te Reich des Traums“ veröffentlicht.

„Eine Insze­nie­rung ohne Leer­lauf, unbe­quem und von beun­ru­hi­gen­der Aktua­li­tät.“ (Ste­fan Pie­per, Reck­ling­häu­ser Zei­tung 24.2.26)

Details

  • Datum: So., 4. Oktober
  • Zeit:
    18:00
  • Eintritt: 15 €
  • Veranstaltungskategorie:

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Veranstalter

Weitere Angaben

Weitere Vorverkaufstellen:
Attatroll Buchladen, Britts Bücherforum, Buchhandlung Kapitel Zwei
Eintritt:
15,-
Eintritt ermäßigt:
9,-