„Mein Land, das ferne leuchtet …“

Wir alle träu­men davon und sehnen uns nach ihr: der Lieblingsin­sel! Schon in der antiken Mytholo­gie gab es diese son­nenbeschiene­nen Paradiese, Utopi­en von seligem, ewigem Leben, mit frucht­baren Böden, reich an exo­tis­chen Pflanzen und Tieren. Aber es gab auch immer die Gegenorte: Totenin­seln, Inseln der Ver­dammten, graue, gespen­stis­che, nebelver­hangene Plätze oder unbe­wohnte, ver­lassene Schreck­en­sorte, auf die die Opfer von Schiff­bruch und Sturm ver­schla­gen wur­den. Auch heute noch sind Inseln Zuflucht­sorte, ver­bre­it­en Gefühl von Sicher­heit, warmer Idylle und Zur-Ruhe-Kom­men. lnsel­träume sind vielfähig, ob real oder erdacht, denn immer mal wieder braucht jed­er Men­sch einen „schö­nen Ort“ fernab von Welt und All­t­ag. In ihrem facetten­re­ichen neuen Pro­gramm gehen die Rez­i­ta­torin Gabriele Droste und der Pianist Rain­er Maria Klaas diesen Gedanken, Träu­men und Utopi­en nach mit Tex­ten von Kolum­bus, Goethe, Mörike, Heine, Storm, George, Taub­itz, Hafn­er und Musik von Beethoven, Mendelssohn, Debussy und Jamach.

Vorverkauf: RZ-Tick­et­cen­ter, unter www.imVorverkauf.de sowie unter der Rufnum­mer 0209–1477999

Ver­anstal­ter: Lese­bühne, eine Ver­anstal­tungsrei­he vom Insti­tut für Kul­tur­ar­beit, der Stadt­bib­lio­thek und der NLGR

Jan Zweyer: Starkstrom

Nach seinen erfol­gre­ichen Ruhrge­bi­et­skrim­is und ein­er Mit­te­lal­ter-Trilo­gie führt der neue Kri­mi von Jan Zwey­er in die nahe Zukun­ft. „Strom­land“ lässt er die Forderun­gen einiger pop­ulis­tis­ch­er Poli­tik­er und Staats­führer in ein­er span­nen­den Geschichte wahr wer­den. Ein meter­ho­her Met­al­lza­un, der Flüchtlinge um jeden Preis fern­hal­ten soll. Tran­sitzen­tren, in denen Tausende Men­schen fest­sitzen. Und eine Lot­terie, die per Zufall entschei­det, wer die Chance auf ein besseres Leben bekommt: Europa ver­bar­rikadiert sich. Von der deutschen Regierung beauf­tragt, soll die Good-Fence-Coop­er­a­tion den Zaun mit allen Mit­teln vertei­di­gen Sie dro­ht damit, dass stirbt, wer die Abwehran­lage zu über­winden ver­sucht. Eine leere Behaup­tung, die abschreck­en soll. Dann aber ste­ht der Zaun wirk­lich unter Strom — zurück bleiben eine verkohlte Leiche, ein Schweineka­dav­er und jede Menge Fra­gen, die die Poli­tik auf keinen Fall beant­worten möchte, Zur gle­ichen Zeit begeben sich zwei Flüchtlinge aus dem Sene­gal in die Hände ein­er Sohlep­per­bande, um nach Europa zu gelan­gen. Von dem Zaun wis­sen sie nichts …

Vorverkauf: RZ-Tick­et­cen­ter, unter www.imVorverkauf.de sowie unter der Rufnum­mer 0209–1477999

Ver­anstal­ter: Lese­bühne, eine Ver­anstal­tungsrei­he vom Insti­tut für Kul­tur­ar­beit, der Stadt­bib­lio­thek und der NLGR