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SUMMARY:Stimmen aus dem Exil
DESCRIPTION:Stimmen aus dem Exil\nEin literarisch-musikalischer Abend mit dem Bürger*innen-Ensemble von Theater Gegendruck\nFlucht\, Migra­ti­on und Exil sind ent­schei­den­de Kenn­zei­chen unse­rer atem­lo­sen Gegen­wart. Die Autorin Ursu­la Kre­chel\, Georg-Büch­ner-Preis­trä­ge­rin 2025\, befasst sich mit die­sen The­men in ihrem Essay „Vom Herz­asth­ma des Exils”. \nDie Emi­gran­ten aus dem Deutsch­land des 19. Jahr­hun­derts\, die Flucht­be­we­gun­gen und Ver­trei­bun­gen wäh­rend des NS-Regimes\, die Flücht­lin­ge unse­rer Zeit: Ursu­la Kre­chel unter­sucht Etap­pen\, Wider­sprü­che und Kon­se­quen­zen der Migra­ti­ons­ge­schich­te von der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on bis ins 21. Jahr­hun­dert. Sie denkt dabei nach über unse­re heu­ti­ge Ein­wan­de­rungs­ge­sell­schaft\, die kei­ne sein will\, und die sich der ele­men­ta­ren Ein­sicht ver­wei­gert\, dass die­je­ni­gen\, die sich auf den unbe­re­chen­ba­ren Weg gemacht haben\, den Respekt der Sess­haf­ten verdienen. \nNeben Pas­sa­gen aus Ursu­la Kre­chels Buch begeg­nen uns lite­ra­ri­sche Zeug­nis­se und Brie­fe von Ausgewanderten. \nIn den musi­ka­li­schen Bei­trä­gen sind Komponist:innen zu hören\, die ihre Hei­mat ver­las­sen mussten. \nUm Vor­anmel­dung unter 02361/502000 wird gebeten. \nTei­len
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SUMMARY:HENZE 100 - Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch
DESCRIPTION:Wo bist du denn\, und wo bin ich? Henze 100\nIngeborg Bachmann und Max Frisch\nBrief­wech­sel und Bühnenszenen \nDer erst vor kur­zem erschie­ne­ne Brief­wech­sel zwi­schen Inge­borg Bach­mann und Max Frisch – zwei der bedeu­tends­ten deutsch­spra­chi­gen Schrift­stel­ler des vori­gen Jahr­hun­derts – ist dabei Aus­gangs­punkt einer äußerst viel­schich­ti­gen und abwechs­lungs­rei­chen lite­ra­risch-musi­ka­li­schen Revue\, deren Inhal­te ich mit Blick auf das gemein­sa­me hun­dert­jäh­ri­ge Geburts­ju­bi­lä­um von Inge­borg Bach­mann wie Hans Wer­ner Hen­ze zusam­men­ge­stellt habe. \nDie von Anfang an pro­ble­ma­ti­sche – man­che wür­den sagen: zum Schei­tern ver­ur­teil­te Lie­bes­be­zie­hung zwi­schen dem 1911 gebo­re­nen gro­ßen Schwei­zer Roman­cier und der öster­rei­chi­schen Lyri­ke­rin währ­te von 1958 bis 1963. Zu erle­ben\, wie Künst­ler von der­ar­ti­ger Sprach­kraft ihre Wer­bung\, Ihre Zunei­gung\, aber auch ihre Ent­täu­schung\, Ver­zweif­lung und Tren­nungs­ab­sicht brief­lich arti­ku­lie­ren\, ist für sich schon ein fes­seln­des Literaturerlebnis. \nHin­zu tre­ten bei die­ser Ver­an­stal­tung noch eini­ge Büh­nen­sze­nen aus Frischs Andor­ra und sei­nem Thea­ter­stück Bio­gra­fie sowie eine dia­lo­gi­sche Umset­zung aus Bach­manns ein­zi­gem Roman Mali­na – Sze­nen\, die sich in raf­fi­nier­ter Wei­se mit der Lebens­wirk­lich­keit die­ser bei­den Dich­ter ver­zah­nen\, zumal bei­de ja die Wer­ke ihres jewei­li­gen Part­ners gut kann­ten und mit­un­ter detail­liert kritisierten. \nDie Kla­vier­mu­sik des Abends spielt eine zugleich ver­mit­teln­de und inter­pre­tie­ren­de Extra­rol­le. Die Stü­cke von Johann Sebas­ti­an Bach\, Manu­el de Falla\, Fran­cis Pou­lenc\, Clau­de Debus­sy\, Lucia­no Berio\, Leo­nard Bern­stein\, Emi­le Blan­chet und Gus­tav Mahler sind mehr oder weni­ger aus­drück­lich als Inspi­ra­ti­ons­hin­ter­grund der Dich­ter in den Brie­fen erwähnt. Eine her­aus­ra­gen­de Bedeu­tung kommt dabei Hans Wer­ner Hen­ze zu\, der eng mit Bach­mann befreun­det war (eine Zeit­lang mun­kel­te man sogar über eine mög­li­che Hei­rat der bei­den) und von ihr Libret­ti zu sei­nen frü­hen Opern erhielt. Von Hen­ze erklin­gen Lucy Escott Varia­ti­ons\, eine Art Undi­ne-Stoff nach einem Opern­the­ma von Bel­li­ni\, ein Kla­vier­werk\, das in enger zeit­li­cher und inhalt­li­cher Ver­flech­tung zu Bach­manns Erzäh­lung Undi­ne geht gehört wer­den darf. \nSchau­spie­ler bzw. Rezi­ta­to­ren die­ser unge­wöhn­li­chen und in ihrer Art ein­ma­li­gen Ver­an­stal­tung sind die Dort­mun­der Moni­ka Buji­n­ski und Micha­el Kamp. In einer Neben­rol­le ist Andrea Kne­fel­kamp-West zu erle­ben\, die auch die sze­ni­sche Bera­tung über­nom­men hat. \nDie Kon­zert­pia­nis­tin Jay J. Wang inter­pre­tiert die Klavierwerke. \nTei­len
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LOCATION:Ruhrfestspielhaus\, Otto-Burrmeister-Allee 1\, Recklinghausen\, NRW\, 45657\, Deutschland
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SUMMARY:Literaturtreff am Samstag - John Vermeulen: Der Maler des Verborgenen
DESCRIPTION:Der Lite­ra­tur­treff am Sams­tag ist eine regel­mä­ßi­ge Ver­an­stal­tung für alle Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten unter der Lei­tung von Moni­ka Wischnowski.\nAlle vier Wochen fin­det sich ein locke­rer Kreis. Die Tref­fen in der Stadt­bi­blio­thek fin­den immer am drit­ten Sams­tag im Monat von 16 bis 18 Uhr statt. \nEine Anmel­dung ist nicht erforderlich.\nMan kann kom­men auch wenn man das Buch nicht gele­sen hat. \nInter­es­sier­te Teil­neh­mer erhal­ten Infor­ma­tio­nen zu bevor­ste­hen­den Ter­mi­nen per Mail\, wenn sie ihre Mail-Adres­se an der Ser­vice­the­ke in der Biblio­thek angeben.\nDer Ein­lass fin­det am Sei­ten­ein­gang der Biblio­thek statt (Hei­lig Geist-Str.\, schräg gegen­über der Buch­hand­lung Kapi­tel Zwei). Bit­te klin­geln Sie. \nHeu­te: \nJohn Ver­meu­len (1941–2009 Bel­gi­en): Der Maler des Verborgenen \n(es geht um den Maler (Uni­ver­sal­ge­nie) Leo­nar­do da Vin­ci – 1452 – 1519 Italien)\n592 Sei­ten\, ISBN 978–3257067804 – TB\, 14 € \nEin fes­seln­der his­to­ri­scher Roman\, der das Leben und die Zeit des genia­len Künst­lers Leo­nar­do da Vin­ci leben­dig macht. Er beschreibt die Kind­heit\, die Lehr­jah­re in Flo­renz\, sei­ne Arbei­ten für die größ­ten Fürs­ten sei­ner Zeit (Medi­ci und Bor­gia) und sei­nen Lebens­abend an der Loire\, beschirmt vom König Franz I. von Frankreich.\nDer Roman ist ein far­ben­präch­ti­ges Bild des wiss­be­gie­ri­gen Kin­des\, eines eigen­sin­ni­gen jun­gen Man­nes und schließ­lich bleibt uns der mit dem Alter und den Beschwer­den hadern­de müde gewor­de­ne alte Künstler. \nTei­len
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LOCATION:Stadtbibliothek Recklinghausen\, Augustinessenstr. 3\, Recklinghausen\, 45657
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SUMMARY:Leseshow mit Rainer Rudloff: "Der Herr der Ringe"
DESCRIPTION:Rainer Rudloff mit „Der Herr der Ringe”\nRai­ner Rud­l­off © Sig­gi Wigger-Neuenhaus \nDas welt­be­rühm­te Meis­ter­werk der fan­tas­ti­schen Lite­ra­tur von J. R. R. Tol­ki­en\, über­setzt von Wolf­gang Kre­ge (Klett-Cot­ta-Ver­lag)\, erzählt von den Aben­teu­ern der Hob­bits im gro­ßen Ring­krieg Mittelerdes. \nDer Schwer­punkt der Lesung in der Stadt­bi­blio­thek liegt auf dem ers­ten Band der Tri­lo­gie. Rud­l­off fes­selt vor allem mit sei­ner Dar­stel­lung der Flucht der neun Ring­ge­fähr­ten durch die Minen von Moria und dem Fall des Zau­be­rers Gan­dalf im Kampf mit dem Balrog\, einem Dämon des Feuers. \nDie Ver­an­stal­tung wird emp­foh­len für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jahren. \nDie Lesungs­rech­te für die­se Bücher lie­gen beim Ver­lag Klett-Cot­ta\, Stuttgart. \nTei­len
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SUMMARY:Frauengestalten bei Brecht - Andreas Weißert
DESCRIPTION:Frauengestalten bei Brecht\nLesung mit Andreas Weißert\nAndre­as Weis­sert © Mar­cel Reidock \nIm Rah­men sei­nes Spiel­plan-Schwer­punkts „Round about Brecht“ anläss­lich des 70. Todes­tags des Autors ist der Schau­spie­ler Andre­as Wei­ßert zu Gast in der ehe­ma­li­gen König­schu­le. Das Werk Ber­tolt Brechts hat Andre­as Wei­ßert ihn in sei­ner über 60jährigen Thea­ter­lauf­bahn kon­ti­nu­ier­lich beglei­tet. In der Regie des Brecht-Schü­lers Peter Palitzsch war er in den 1980er Jah­ren am Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus in dem Stück „Geschich­ten aus Hol­ly­wood“ von Chris­to­pher Hamp­ton als der Dich­ter im Exil zu sehen. \nIn sei­ner Mati­nee beschäf­tigt sich Andre­as Wei­ßert mit den Frau­en­ge­stal­ten Ber­tolt Brechts\, die bis heu­te zum unver­gäng­li­chen Bestand nicht nur der Thea­ter­li­te­ra­tur gehören. \nTei­len
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SUMMARY:Bühne frei für die lokale Literatur
DESCRIPTION:Bühne frei für die lokale Literatur\nMit Ines Habich-Milović\, Aysun Utlue\, Thomas Günnewig\, Wolfgan Kleideter\nMode­ra­ti­on: Ste­phan Schrö­der (NLGR) \n\n\n\n\nWie ent­steht ein Buch\, ein Gedicht\, eine Kurz­ge­schich­te? Wie sieht der All­tag der Autor:innen aus? Inspi­ra­ti­on? Pro­ble­me? Schreib­blo­cka­den? Gefüh­le? Im his­to­ri­schen Sit­zungs­saal des Wil­ly-Brandt-Hau­ses geben die loka­le Autor*innen Ein­bli­cke in die krea­ti­ve Arbeit\, Inspi­ra­ti­on und das eige­ne Welt­bild. Außer­dem stel­len die Künstler*innen span­nen­de Lite­ra­tur­wer­ke vor\, die von Lie­be\, Bezie­hun­gen\, Kri­sen­be­wäl­ti­gung oder Jah­res­rück­blick han­deln. Freu­en Sie sich auf einen Abend\, an dem Sie mehr über das Tun und Schaf­fen der krea­ti­ven Künstler*innen erfah­ren können. \n\n\n\n\n\n\n\nTei­len
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SUMMARY:Theater Ex Libris: "Frankenstein"
DESCRIPTION:Frankenstein\nThea­ter Ex Libris © Chris­toph Steinweg \nNord­po­lar­meer\, August 1798. Das Schiff des For­schers Robert Walt­on ist in der Nähe des Nord­pols fest­ge­fro­ren. Die Mann­schaft muss not­ge­drun­gen aus­har­ren\, bis das Eis schmilzt. Aus­ge­rech­net in die­ser lebens­feind­li­chen Ein­öde erblickt die Crew einen Mann auf einem Hun­de­schlit­ten\, der kurz dar­auf zu ihnen an Bord kommt. Doch das ist nicht das Unge­wöhn­lichs­te: der Mann berich­tet\, er sei an den Nord­pol gereist\, weil er einen Dämon zur Stre­cke brin­gen woll­te. Dann offen­bart der Frem­de sei­ne Geschich­te: Die Geschich­te von Vic­tor Frankenstein. \nDie Schau­er­erzäh­lung aus dem Jahr 1818 ist gleich­zei­tig der ers­te Sci­ence-Fic­tion-Roman – denn Mary Shel­ley ersann\, wohin der Wis­sens­hun­ger und For­scher­geist ihrer Zeit füh­ren könnte. \nTei­len
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SUMMARY:Film „Die verlorene Sprache" von Samira Klaho
DESCRIPTION:„Die verlorene Sprache” von Samira Klaho\nDer Doku­men­tar­film „Die ver­lo­re­ne Spra­che“ beglei­tet vier Men­schen mit Apha­sie\, dem teil­wei­sen oder voll­stän­di­gen Ver­lust von Spra­che\, Lesen und Schrei­ben nach einem neu­ro­lo­gi­schen Ereig­nis\, meist einem Schlag­an­fall. Apha­sie betrifft allein in Deutsch­land rund 275.000 Men­schen\, damit sind es etwa dop­pelt so vie­le wie gehör­lo­se Men­schen und doch ist die öffent­li­che Wahr­neh­mung gering. \nDer Film erzählt nicht nur vom Ver­stum­men an der Ober­flä­che\, son­dern von einer tief­grei­fen­den Form der Ent­schleu­ni­gung: Kom­mu­ni­ka­ti­on wird auf null zurück­ge­setzt. Was bleibt\, ist das Rin­gen um Ver­bin­dung\, um Wür­de\, um Identität.\nEr zeigt das Innen­le­ben der Betrof­fe­nen und rich­tet den Blick zugleich auf die Reak­tio­nen der Gesell­schaft: Unsi­cher­heit\, Über­for­de­rung\, Abwehr\, aber auch Nähe\, wenn sie gelingt. Die Protagonist:innen begeg­nen einer Welt\, die stark auf Spra­che basiert\, wäh­rend sie selbst plötz­lich sprach­lich „unsicht­bar“ wer­den. Die­se Unsicht­bar­keit zeigt sich in Bli­cken\, Reak­tio­nen und Struk­tu­ren\, in der Büro­kra­tie\, in der Medi­zin\, in der Öffentlichkeit.\nDabei geht es nicht um Defi­zi­te\, son­dern um eine ande­re Art\, Welt zu erfah­ren und in Bezie­hung zu tre­ten. Men­schen mit Apha­sie ver­lie­ren weder ihre Intel­li­genz noch ihre Emo­tio­na­li­tät. Es geht um ein Wei­ter­le­ben in ver­än­der­ter Form\, mit neu­en Rhyth­men\, aber auch mit neu ent­deck­ten Qua­li­tä­ten von Nähe und Ausdruck.\nDer Film arbei­tet mit poe­ti­schen Bil­dern\, ruhi­gen Bewe­gun­gen und einer ent­schleu­nig­ten Film­spra­che. Er nimmt sich Zeit\, er urteilt nicht. Die Kame­ra ist nah an den Men­schen\, auf Augen­hö­he\, mit Zärt­lich­keit\, Respekt und Aufmerksamkeit. \nTei­len
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SUMMARY:Captain Barba\, Prinzessin Aila und die Monster der Tiefsee
DESCRIPTION:Captain Barba\, Prinzessin Aila und die Monster der Tiefsee\nMitmach-Schwarzlicht-Hörspiel\nBei die­ser Lesung ist viel Spaß garan­tiert\, denn Micha­el Wro­bel liest die Geschich­te auf ganz außer­ge­wöhn­li­che Wei­se vor: als Mit­mach-Hör­spiel im Dunkeln! \nMicha­el Wro­bel © Wrobel \nTief­see-Kapi­tän Cap­tain Bar­ba und sein Steu­er­mann Fol­lo­mi ken­nen die schwar­ze Tief­see in Nys­ta­gia\, wie Ihre eige­ne See­manns­ho­sen­ta­sche. Dach­ten sie jeden­falls\, bis­her! Plötz­lich ist die Ruhe weg! Eine Prin­zes­sin in See­not\, ein roter Hai\, ein ver­schwun­de­nes Königs­paar und das … alles gleich­zei­tig! Hier muss Cap­tain Bar­ba sei­nen Mut und sein gan­zes Kön­nen Über- und Unter­was­ser beweisen! \nWenn da bloß nicht die vie­len Mons­ter der Tief­see wären. Oder\, … sind es am Ende gar kei­ne ech­ten Mons­ter? Wozu braucht man eigent­lich Sing-Gras und was ist eigent­lich eine Sin­ker-Prü­fung? Wie lan­ge kann man Unter­was­ser die Luft anhal­ten? Cap­tain Bar­ba zeigt es Euch! \nVor­ge­le­sen wird mit Taschen­lam­pe im abge­dun­kel­ten Raum. Schwarz­licht\, Stim­mungs­lich­ter und teil­wei­se von den Kin­dern selbst erzeug­te span­nen­de Geräu­sche sor­gen für ein tol­les Mitfieber-Erlebnis. \nSeit 2015 geht der Kame­ner Autor Micha­el Wro­bel mit sei­nen „Geschich­ten aus dem dUS­TER­TAL“ auf ganz beson­de­re Mit­mach-Hör­spiel-Lese­rei­sen für Kin­der und Erwach­se­ne. In sei­ner 20-jäh­ri­gen Lauf­bahn als Thea­ter­päd­ago­ge und Sozi­al­ar­bei­ter hat er vie­le groß­ar­ti­ge Spiel- und Thea­ter­ak­tio­nen entwickelt. \nDas Mit­mach-Hör­spiel wird emp­foh­len für alle ab sechs Jah­re\, aber auch klei­ne­re Gäs­te sind willkommen. \nTei­len
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SUMMARY:George Tabori: Mutter Courage (My Mother's Courage)
DESCRIPTION:George Tabori: Mutter Courage (My Mother’s Courage)\nMut­ter Cou­ra­ge © Mat­thi­as Schilling \nBuda­pest 1944. An einem Som­mer­tag im Jah­re 1944 auf dem Weg zum wöchent­li­chen Rom­mé­spiel mit ihrer Schwes­ter wird die sech­zig­jäh­ri­ge Elsa Tabo­ri ver­haf­tet und zusam­men mit 4.000 ande­ren Men­schen in einen Vieh­wag­gon gepfercht. Der jüdi­sche Autor und Thea­ter­ma­cher Geor­ge Tabo­ri erzählt mit sei­nem ein­zig­ar­ti­gen schwar­zen Humor von sei­ner Mut­ter und ihrer wun­der­sa­men Ret­tung vor der Depor­ta­ti­on in das Ver­nich­tungs­la­ger Ausch­witz. Es sind Mut\, Witz und Lebens­wil­len\, die Elsa Tabo­ri das Leben ret­ten. Die­se auto­bio­gra­fi­sche Hom­mage des Autors an sei­ne Mut­ter ist ein Stück über das Geschich­ten­er­zäh­len – und über die Geschich­te\, deren gren­zen­lo­se Grau­sam­keit durch gro­tes­ke Komik ent­hüllt wird. \nGeor­ge Tabo­ri\, 1914 in Buda­pest gebo­ren\, emi­grier­te mit zwan­zig Jah­ren nach Lon­don. In den fünf­zi­ger Jah­ren arbei­te­te er in Eng­land und den USA für das Thea­ter und den Film (unter ande­rem mit Ber­tolt Brecht und Alfred Hitch­cock). 1969 kehr­te er nach Euro­pa zurück. Er insze­nier­te an renom­mier­ten Büh­nen und schrieb zahl­rei­che Thea­ter­stü­cke. Für sein Schaf­fen erhielt er 1990 den Peter-Weiss-Prei und 1992 Georg-Büch­ner-Preis. Bis zu sei­nem Tod 2007 war er als Haus­au­tor und Regis­seur am Ber­li­ner Ensem­ble tätig. \nTei­len
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SUMMARY:Arne Semsrott: Gegenmacht - Die Zivilgesellschaft schlägt zurück
DESCRIPTION:Arne Sems­rott( C) Tobi­as Kruse-Ostkreuz \nArne Semsrott: Gegenmacht – Die Zivilgesellschaft schlägt zurück\nEine Anleitung für die demokratische Offensive\nLesung mit anschlie­ßen­der Diskussion \nVer­lags­text: \nVie­les\, was der Poli­tik-Akti­vist Arne Sems­rott in sei­nem Best­sel­ler „Macht­über­nah­me” als düs­te­res Sze­na­rio einer rechts­kon­ser­va­ti­ven Wen­de beschrie­ben hat\, ist bereits bit­te­re Rea­li­tät – und das ganz ohne AfD-Regie­rungs­be­tei­li­gung. Unter der CDU/SPD-Koali­ti­on erle­ben wir ein har­tes Grenz­re­gime\, die Her­ab­wür­di­gung finan­zi­ell benach­tei­lig­ter Men­schen\, Angrif­fe auf die demo­kra­ti­sche Zivil­ge­sell­schaft\, ein Ende des Kli­ma­schut­zes und eine Poli­tik der Angst. \nEine Ver­an­stal­tung in Koope­ra­ti­on mit der Evan­ge­li­schen Fami­li­en­bil­dung des Dia­ko­ni­schen Kir­chen­krei­ses Recklinghausen. \n  \nTei­len
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SUMMARY:39. Recklinghäuser Literaturnacht 2026
DESCRIPTION:39. Recklinghäuser Literaturnacht 2026\nDie neue Lite­ra­ri­sche Gesell­schaft Reck­ling­hau­sen (NLGR) lädt in die­sem Jahr bereits zum 39. Mal zur Reck­ling­häu­ser Lite­ra­tur­nacht der Autoren und Autorin­nen. Der NRW-weit aus­ge­schrie­be­ne Schreib­wett­be­werb steht 2026 unter dem Schreib­im­puls ohne punkt und kom­ma.\nAn die­sem Abend lesen die aus den Ein­sen­dun­gen aus­ge­wähl­ten Autorin­nen und Autoren in der Alt­stadt­schmie­de Reck­ling­hau­sen ihre Tex­te. Am Ende des Abends gibt die Jury bekannt\, wer die dies­jäh­ri­ge Ves­ti­sche Lite­ra­tur-Eule und den Preis der Spar­kas­se Vest erhält. Die anwe­sen­den Zuschaue­rIn­nen wäh­len den Publi­kums­preis. Bei­de Prei­se wer­den an die­sem Abend verliehen. \nDie Tex­te der Endrunden-Teilnehmer:innen wer­den in einer Antho­lo­gie ver­öf­fent­licht. Der fest­li­che Abend wird musi­ka­lisch beglei­tet. Im Ein­tritts­preis inbe­grif­fen ist ein klei­ner Imbiss.\nInter­es­sier­te Autoren und Autorin­nen fin­den die Aus­schrei­bung auf www​.nlgr​.de.\nEin­sen­de­schluss: 4. Okto­ber 2026. \nReser­vie­run­gen sind ab sofort mög­lich\, Der Vor­ver­kauf im Attat­roll beginnt am 5.10.2026 \n  \n \nTei­len
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SUMMARY:Die Vorleser NRW: "James Bond - Im Angesicht des Todes"
DESCRIPTION:Die Vorleser NRW: „James Bond – Im Angesicht des Todes”\nLive-Hörspiel\nSebas­ti­an Coors und Saskia Leder © A. Beck \nSaskia Leder und Sebas­ti­an Coors\, die „Vor­le­ser NRW“\, ent­füh­ren ihre Gäs­te in die auf­re­gen­de Welt des berühm­ten Geheim­agen­ten. Mit raf­fi­nier­ten Sound­ef­fek­ten wer­den die span­nen­den Aben­teu­er von James Bond zum Leben erweckt. Von knis­tern­der Span­nung über action­ge­la­de­ne Ver­fol­gungs­jag­den bis hin zu dra­ma­ti­schen Show­downs – die Zuhö­rer wer­den in eine Welt vol­ler Intri­gen\, Gefah­ren und Geheim­nis­se hin­ein­ge­zo­gen. Die­se Lesung ver­spricht ein unver­gess­li­ches Erleb­nis für alle Fans des berühm­ten Agen­ten und Lieb­ha­ber von packen­den Geschichten. \nDas Hör­spiel basiert auf dem gleich­na­mi­gen Film mit Roger Moo­re in der Haupt­rol­le und auf Moti­ven der Spio­na­ge­ro­ma­ne von Ian Fle­ming. Ein mit­rei­ßen­des Erleb­nis am inter­na­tio­na­len Männertag. \nTei­len
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SUMMARY:Wo bitte geht's zu DADA?
DESCRIPTION:Wo bitte geht’s zu DADA?\nEine Kollaboration von Akteur:innen und Publikum\nKaum eine Bewe­gung hat im 20. Jahr­hun­dert einen sol­chen Ein­fluss auf die Küns­te gehabt wie der Dada­is­mus. Bis heu­te las­sen sich die viel­fäl­ti­gen Aus­wir­kun­gen die­ser Avant­gar­de­strö­mung beob­ach­ten: Von Ernst Jandl und der Kon­kre­ten Poe­sie\, über die küh­nen Film- und Bild-Mon­ta­gen eines Wil­liam Ken­tridge\, bis hin zu den Wer­ken einer Gene­ra­ti­on von Performance-Künstler:innen und den Geräusch­col­la­gen eines John Cage und des­sen Nachfolger:innen. \nDADA © Erich Füllgrabe \nNach ihren krea­ti­ven und über­aus unter­halt­sa­men Aus­flü­gen in die Welt der Wie­ner Grup­pe um Kon­rad Bay­er sowie zum Schriftsteller:innen-Paar Jandl/Mayröcker begibt sich das im Ate­lier­haus behei­ma­te­te  Künstler:innen-Kollektiv um Johan­nes Thorb­ecke und Erich Füll­gra­be auf eine Exkur­si­on zu den Anfän­gen des DADA-Uni­ver­sums. Mit dabei: die Pup­pen­spie­le­rin Desi­ree Bai­er\, das Musik-Duo Katha­ri­na Boh­len und Clau­di­us Rei­mann sowie die Kos­tüm­bild­ne­rin Regi­ne Thorbecke. \nGeför­dert aus dem För­der­etat der Stadt Reck­ling­hau­sen für Pro­jek­te der frei­en Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­den für das Jahr 2026. \nUm Reser­vie­run­gen wird gebe­ten:  02361–374773. \nTei­len
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SUMMARY:Literaturtreff am Samstag - Klaus Modick: Keyserlings Geheimnis
DESCRIPTION:Der Lite­ra­tur­treff am Sams­tag ist eine regel­mä­ßi­ge Ver­an­stal­tung für alle Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten unter der Lei­tung von Moni­ka Wischnowski.\nAlle vier Wochen fin­det sich ein locke­rer Kreis. Die Tref­fen in der Stadt­bi­blio­thek fin­den immer am drit­ten Sams­tag im Monat von 16 bis 18 Uhr statt. \nEine Anmel­dung ist nicht erforderlich.\nMan kann kom­men auch wenn man das Buch nicht gele­sen hat. \nInter­es­sier­te Teil­neh­mer erhal­ten Infor­ma­tio­nen zu bevor­ste­hen­den Ter­mi­nen per Mail\, wenn sie ihre Mail-Adres­se an der Ser­vice­the­ke in der Biblio­thek angeben.\nDer Ein­lass fin­det am Sei­ten­ein­gang der Biblio­thek statt (Hei­lig Geist-Str.\, schräg gegen­über der Buch­hand­lung Kapi­tel Zwei). Bit­te klin­geln Sie. \nHeu­te: \nKlaus Modick (1951): Key­ser­lings Geheimnis \nEs geht um den Schrift­stel­ler Edu­ard Graf von Key­ser­ling 1855 – 1918. \n240 Sei­ten\, ISBN‎ 978–3462053357 – TB 12 € \nEs ist der Som­mer 1901. Am Starn­ber­ger See por­trä­tiert Lovis Corinth Edu­ard Graf von Key­ser­ling\, Schrift­stel­ler und Dan­dy aus bal­ti­schem Adel\, den sei­ne geheim­nis­um­wit­ter­te Ver­gan­gen­heit ein­holt\, als unver­mu­tet eine durch­rei­sen­de Sän­ge­rin erscheint. Han­delt es sich womög­lich um jene Frau\, die ihn vor mehr als zwan­zig Jah­ren in den Skan­dal ver­wi­ckel­te\, der ihn zur Flucht nach Wien zwang und in Adels­krei­sen zur per­so­na non gra­ta wer­den ließ? \nGeist­reich\, ein­fühl­sam\, vol­ler Witz spürt Klaus Modick den emo­tio­na­len und gesell­schaft­li­chen Wider­sprü­chen der Jahr­hun­dert­wen­de nach und erzählt davon\, wie ein Außen­sei­ter zu jenem bril­lan­ten Schrift­stel­ler wur­de\, der den Zer­fall der eige­nen Klas­se mit Melan­cho­lie und scharf­sin­ni­ger Iro­nie beschrieb. \nTei­len
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SUMMARY:Humor im Doppelpack - Wilfried Besser und Volker Kosnitzki
DESCRIPTION:Humor im Doppelpack\nWilfried Besser und Volker Kosnitzki lesen freche und satirische Geschichten\nJe schwie­ri­ger die Zei­ten\, umso wich­ti­ger der Humor. Getreu die­sem Mot­to laden die Autoren Wil­fried Bes­ser aus Reck­ling­hau­sen sowie Vol­ker Kos­nitz­ki aus Oer-Erken­sch­wick zu einer Lesung ihrer fre­chen\, humor­vol­len und sati­ri­schen Tex­te ein ins Café Kris­tall. Nach dem Erfolg die­ses Duos im Jahr 2024 an glei­cher Stel­le brin­gen die  Bei­den erneut eine Aus­wahl von „Geschich­ten mit­ten aus dem Leben” mit. Wäh­rend der eine nüch­tern fest­stellt\, dass ja „Alles nicht so ein­fach” ist\, und dabei The­men wie Bäcke­rei­be­su­che\, Wie­der­se­hens­freu­de\, Horo­sko­pe oder fuß­bal­le­ri­sche Tak­tik behan­delt\, fragt der ande­re „Wat sachsse” und lässt Gün­nar Mam­bral­lek\, einen „ech­ten Rotz aussem Pott” frei von der Leber weg schwa­dro­nie­ren. Und das in wasch­ech­tem Ruhrgebiets-Dialekt.\nDie­ser humo­ris­ti­sche Dop­pel­pack bie­tet bes­te Unter­hal­tung zur spät­nach­mit­täg­li­chen Kaf­fee­stun­de. Eine Brot­zeit oder ein Stück Tor­te mit einer Tas­se Kaf­fee sind im Ein­tritts­preis bereits enthalten. \nTei­len
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LOCATION:Café Kristall\, Kärntener Strasse 30\, Recklinghausen\, 45659
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SUMMARY:Alexandra Fischer-Hunold: Falsches Spiel im Herrenhaus – Ein Weihnachtskrimi
DESCRIPTION:Alexandra Fischer-Hunold: Falsches Spiel im Herrenhaus\nEin Weihnachtskrimi\nAlex­an­dra Fischer-Hunold © pic­tu­re people \nWeih­nach­ten auf Pol­lock Island: Ted­dy und ihre Fami­lie stau­nen über die Ver­än­de­run­gen im alten Her­ren­haus\, das der Tech-Mil­li­ar­där Guy Cash­ner reno­viert hat. Doch die fest­li­che Stim­mung kippt schnell – Mr Cash­ner wird ermordet. \nEin­ge­schneit auf der abge­le­ge­nen Insel muss die 16-jäh­ri­ge Ted­dy plötz­lich Hin­wei­se sam­meln und her­aus­fin­den\, wer hin­ter dem Mord steckt. Zwi­schen Fami­li­en­in­tri­gen und win­ter­li­cher Weih­nachts­stim­mung zeigt Ted­dy Mut\, Cle­ver­ness und Durch­hal­te­ver­mö­gen. Die atmo­sphä­ri­sche Insel­ku­lis­se macht die Geschich­te per­fekt für Fans von Cosy Crimes. \n„Fal­sches Spiel im Her­ren­haus“ ist ein fes­seln­der Weih­nachts­kri­mi\, der Span­nung\, Weih­nachts­zau­ber und über­ra­schen­de Wen­dun­gen ver­eint. Ide­al für die Advents­zeit – ein per­fek­ter Weih­nachts­schmö­ker für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jahren. \nEine Ver­an­stal­tung im Rah­men von lila let­tern – lite­ra­tur aus west­fa­len des Netz­werks lite­ra­tur­land west­fa­len\, geför­dert durch das Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des NRW und den Land­schafts­ver­band Westfalen-Lippe. \nTei­len
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SUMMARY:Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters
DESCRIPTION:Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters\n„Mot­te“ wird die Ich-Erzäh­le­rin von ihrem Vater genannt. Der Vater ist Arbei­ter\, Spie­ler\, Trin­ker. Eigent­lich hat Mot­te sogar zwei Väter: den einen\, der schnell ren­nen kann\, beim Spie­len alle Ver­ste­cke kennt und sich auf alle Fra­gen eine Ant­wort aus­denkt. Und den ande­ren\, der von der Werks­hal­le ins Büro ver­setzt wird\, damit er sich nicht voll­trun­ken die Hand absägt. Und das mit dem Alko­hol\, sagt die Mut­ter\, war eigent­lich bei allen Män­nern in der Fami­lie so. \nAuch Mot­te trinkt längst mehr\, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schüt­zen­fest Kell­ne­rin gespielt und die Res­te getrun­ken\, bis ihr warm wur­de. Jetzt\, als jun­ge Frau\, schläft sie manch­mal im Haus­flur\, weil sie mit dem Schlüs­sel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie\, aber der kann meis­tens selbst nicht mehr rich­tig ste­hen. Nur ihr Bru­der\, der Erzie­her gewor­den ist\, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im End­sta­di­um dia­gnos­ti­ziert wird\, sucht Mot­te nach einem Weg\, sich zu ver­ab­schie­den – vom Vater und vom Alkohol. \n„Das Schwarz an den Hän­den mei­nes Vaters” von Lena Schät­te ist ein bewe­gen­der Roman über das Auf­wach­sen in einer Fami­lie\, die in den soge­nann­ten ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen lebt und die zugleich\, wenn es dar­auf ankommt\, zusam­men­hält. Es ist ein har­ter\, zar­ter Roman über die Lie­be zu einem schwie­ri­gen Vater und den Weg ins Leben. \nLena Schät­te\, gebo­ren 1993 in Lüden­scheid\, debü­tier­te 2014 mit dem Roman „Ruhr­pott­lie­be“. In den Fol­ge­jah­ren arbei­te­te sie als Psych­ia­trie­kran­ken­schwes­ter im Ruhr­ge­biet\, bis sie 2020 ein Stu­di­um des Lite­ra­ri­schen Schrei­bens am Deut­schen Lite­ra­tur­in­sti­tut Leip­zig auf­nahm. Für einen Aus­schnitt aus dem Roman »Das Schwarz an den Hän­den mei­nes Vaters« erhielt Lena Schät­te den W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2024\, der Roman stand 2025 auf der Long­list des Deut­schen Buch­prei­ses und wur­de mit dem För­der­preis Nord­rhein-West­fa­len ausgezeichnet. \n2026 erhielt Lena Schät­te den Inge­borg-Bach­mann-Preis. \nMode­riert wird der Abend von Lisa Hil­de­brand und Lin­nea Geh­lert. \nGeför­dert vom Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len. \nTei­len
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SUMMARY:Tom Finnek: Rauhmorde – Krimi-Lesung und Räucher-Ritual
DESCRIPTION:Tom Finnek: Rauhmorde\nZur Vor­be­rei­tung und Ein­stim­mung auf die beson­de­re Zeit „zwi­schen den Jah­ren“ lädt die Stadt­bi­blio­thek Reck­ling­hau­sen herz­lich ein. Der Abend star­tet mit einer Lesung mit Tom Fin­nek aus sei­nem Müns­ter­land-Kri­mi „Rauh­mor­de“. \nEigent­lich möch­te Kom­mis­sar Maik Bert­ram mit sei­ner Toch­ter und sei­nem Kol­le­gen Hein­rich Ten­brink die weih­nacht­li­chen Rauh­näch­te gemüt­lich in einem klei­nen Kot­ten im Wald ver­brin­gen. Und mit Mord und Tot­schlag will er nur noch auf dem Papier zu tun haben – als Kri­mi-Autor. Doch dann erschüt­tert ein Dop­pel­mord das win­ter­li­che Müns­ter­land. Der Tat­ver­däch­ti­ge flieht und nimmt in sei­ner Ver­zweif­lung Maiks Toch­ter und Kom­mis­sa­rin Hei­de Feld­kamp als Geiseln … \nNoch ein­mal müs­sen Bert­ram und Ten­brink gemein­sam ermit­teln. Dabei sto­ßen sie auf alte und neue Geheim­nis­se und die Fra­ge: Wie gut kennt man die Men­schen\, die einem am nächs­ten stehen? \nAnschlie­ßend führt Kräu­ter­päd­ago­gin Anja Hes­ter­mann im Kul­tur­gar­ten neben der Stadt­bi­blio­thek ein tra­di­tio­nel­les Win­ter­räu­chern durch. Sie erklärt die Bedeu­tung des Räu­cherns wäh­rend der „Zwölf Hei­li­gen Näch­te“ und wie man es zuhau­se anwen­den kann. Dabei ver­mit­telt sie anschau­lich\, wel­che hei­mi­schen Kräu­ter und Har­ze und Höl­zer sich eignen. \nIm Anschluss darf mit einer Feu­er­scha­le gemein­sam geräu­chert wer­den. Dabei kön­nen die Teil­neh­men­den selbst ver­schie­de­ne Räu­cher­pflan­zen aus­pro­bie­ren und in einem beson­de­ren Ambi­en­te erleben. \nEine Ver­an­stal­tung im Rah­men von lila let­tern – lite­ra­tur aus west­fa­len des Netz­werks lite­ra­tur­land west­fa­len\, geför­dert durch das Minis­te­ri­um für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des NRW und den Land­schafts­ver­band Westfalen-Lippe. \nTei­len
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SUMMARY:Literaturtreff am Samstag - Peter Schneider: Vivaldi und seine Töchter
DESCRIPTION:Der Lite­ra­tur­treff am Sams­tag ist eine regel­mä­ßi­ge Ver­an­stal­tung für alle Lite­ra­tur­be­geis­ter­ten unter der Lei­tung von Moni­ka Wischnowski.\nAlle vier Wochen fin­det sich ein locke­rer Kreis. Die Tref­fen in der Stadt­bi­blio­thek fin­den immer am drit­ten Sams­tag im Monat von 16 bis 18 Uhr statt. \nEine Anmel­dung ist nicht erforderlich.\nMan kann kom­men auch wenn man das Buch nicht gele­sen hat. \nInter­es­sier­te Teil­neh­mer erhal­ten Infor­ma­tio­nen zu bevor­ste­hen­den Ter­mi­nen per Mail\, wenn sie ihre Mail-Adres­se an der Ser­vice­the­ke in der Biblio­thek angeben.\nDer Ein­lass fin­det am Sei­ten­ein­gang der Biblio­thek statt (Hei­lig Geist-Str.\, schräg gegen­über der Buch­hand­lung Kapi­tel Zwei). Bit­te klin­geln Sie. \nHeu­te: \nPeter Schnei­der (1940 – 2026); Vival­di und sei­ne Töchter \nEs geht um den Musi­ker Anto­nio Vival­di\, 1678 – 1741\, Italien. \nISBN‎ 978–3462052299\, 288 Sei­ten\, TB\, 12 € \nZu Leb­zei­ten war Vival­di eine Berühmt­heit\, heu­te zäh­len sei­ne Kom­po­si­tio­nen zu den meist­ge­spiel­ten welt­weit. In die­sem vir­tuo­sen Roman erzählt Peter Schnei­der die Geschich­te des musi­ka­li­schen Visio­närs und begna­de­ten Leh­rers. Wir bege­be uns auf die Spur des geweih­ten Pries­ters und Musi­kers im baro­cken Vene­dig. Und was wir dabei ent­de­cken\, ist der Maes­tros\, der sein gan­zes Leben lang an einem Wai­sen­haus gear­bei­tet und mit den musi­ka­lisch begab­ten Mäd­chen dort das ers­te Frau­en­or­ches­ter Euro­pas gegrün­det. Für sie schrieb er Kon­zer­te\, mit ihnen brach­te er die­se zur Aufführung.\nPeter Schnei­der ist ein umsich­ti­ger Erzäh­ler\, der der Ver­su­chung der Fik­ti­on nie ganz erliegt\, son­dern immer wie­der fra­gend bleibt und sei­ne Recher­che mit erzählt. Vival­di und sei­ne Töch­ter por­trä­tiert den Kom­po­nis­ten als Mann sei­ner Zeit\, der sich gegen die Ver­däch­ti­gun­gen der Kir­che\, aber auch gegen sei­ne eige­nen Ver­su­chun­gen zu behaup­ten hat.\nSei­ne Freund­schaft mit der jun­gen Sän­ge­rin Anna Girò wird zum Stein des Ansto­ßes aber auch zur Quel­le sei­ner Inspiration. \nTei­len
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SUMMARY:Die heilige Johanna der Schlachthöfe
DESCRIPTION:Die heilige Johanna der Schlachthöfe\nPre­mie­re \nBert­holt Brecht © Gerdart/Suhrkamp Verlag \nBer­tolt Brechts Stück\, geschrie­ben vor dem Hin­ter­grund der Welt­wirt­schafts­kri­se und 1959 urauf­ge­führt\, beruht auf dem Roman „Der Dschun­gel“ des ame­ri­ka­ni­schen Autors Upt­on Sin­clair. Ort der Hand­lung sind die Schlacht­hö­fe und die Fleisch­bör­se Chi­ca­gos. Als Prot­ago­nis­ten ste­hen sich Johan­na Dark\, Mit­glied der Heils­ar­mee\, und der Fleisch­fa­bri­kant Pier­pont Mau­ler ein­an­der gegenüber. \nUnver­schlei­er­te Kapi­tal­in­ter­es­sen tref­fen auf den Glau­ben an das Gute im Men­schen\, Empa­thie und Mensch­lich­keit auf schein­bar „unver­rück­ba­re Geset­ze der Wirt­schaft“. Und ein Heils­ar­mee-Boss\, der mit Sup­pe und Musik vom Elend der Aus­ge­beu­te­ten pro­fi­tie­ren will\, hofft auf sei­nen ganz gro­ßen Auf­tritt („Brei­tet die Net­ze aus“). \nDie Vor­gän­ge\, die Ber­tolt Brecht in sei­ner Para­bel beschreibt\, kom­men uns nur all­zu ver­traut vor. \nTei­len
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SUMMARY:Shida Bazyar: Die Lücken
DESCRIPTION:Shida Bazyar: Die Lücken\nShida Bazyar\, Preisträgerin des Deutschen Buchpreises\, kommt nach Recklinghausen\nMode­ra­ti­on: N. N. \nMit ihrem groß­ar­ti­gen Roman „Die Lücken“ hat Shi­da Bazyar den Zenit der Lite­ra­tur in Deutsch­land erreicht. Sie war Favo­ri­tin des Feuil­le­tons und des Vor­stands der NLGR\, des­we­gen haben wir von der Neu­en Lite­ra­ri­schen Gesell­schaft sie schon im August vor dem Erschei­nen des Romans bei ihrer „lite­ra­ri­schen Hei­mat“\, dem Ver­lag Kie­pen­heu­er & Witsch in Köln\, eingeladen. \nShi­da Bazyar ist nicht nur eine begna­de­te Autorin\, son­dern eine Intel­lek­tu­el­le\, die von Anfang ihres Schrei­bens an das Welt­ge­sche­hen und das in Deutsch­land kri­tisch ver­folgt. Und jedes Wort\, das sie sagt\, ist druck­reif: „Kei­ne Min­der­heit in Deutsch­land\, die kei­nen Grund zur Sor­ge hat“\, sag­te sie nach der Preis­ver­lei­hung in ihrer Dan­kes­re­de. Und um die Min­der­hei­ten der letz­ten hun­dert Jah­re in Hei­mes­bach geht es in ihrem Roman. Hin­ter die­sem fik­ti­ven Ort ver­steckt sich Her­mes­keil\, wo sie gebo­ren und auf­ge­wach­sen ist. Ihre Eltern waren aus dem Iran geflohen.\nSte­phan Schrö­der\, Vor­sit­zen­der der NLGR\, durf­te ihre lie­bens­wür­di­ge Fami­lie ken­nen ler­nen\, als sie 2016 in Mon­heim von Ulla Hahn mit dem För­der­preis „Ulla-Hahn-För­der­preis“ für ihren ers­ten Roman „Nachts ist es lei­se in Tehe­ran“ aus­ge­zeich­net wur­de. Des­sen eng­li­sche Über­set­zung stand jetzt auch auf der Lis­te für den renom­mier­ten Booker-Preis. \nAus die­sem ers­ten Roman hat sie auch vor­ge­le­sen\, als Ste­phan Schrö­der sie auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se 2016 am Stand der „taz“ hör­te und begeis­tert ange­spro­chen hat\, ob sie zu einer Lesung zu uns nach Reck­ling­hau­sen kom­men wür­de. Und sie ist gekom­men. Dann noch ein zwei­tes Mal zusam­men mit Kübra Gümü­say und ihrem Essay „Spra­che und Sein“ und hat aus ihrem zwei­ten\, damals noch unver­öf­fent­lich­ten Roman „Drei Kame­ra­din­nen“ gelesen.\nUnd nun hat sie sich an die NLGR erin­nert und den Besuch mög­lich gemacht.\nSte­phan Schrö­der und die NLGR freu­en sich sehr auf sie und das Gespräch mit einer beein­dru­ckend gebil­de­ten und char­mant ein­neh­men­den Per­sön­lich­keit\, die zuletzt auch den „Wil­helm Raa­be-Lite­ra­tur­preis“ erhal­ten hat. \nZur Beach­tung: In der Bro­schü­re „Lite­ra­tur­ver­an­stal­tun­gen in Reck­ling­hau­sen 2026/2027“ war noch der 14. Febru­ar als Ver­an­stal­tungs­ter­min genannt. \nDer Vor­ver­kauf im Attat­roll Buch­la­den beginnt am 10. Dezem­ber 2026\, eben­so die Online-Reser­vie­rung auf www​.nlgr​.de (gegen Vorkasse). \nTei­len
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