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SUMMARY:Anmerkungen zu Sebastian Haffner
DESCRIPTION:Anmerkungen zu Sebastian Haffner\nSebas­ti­an Haff­ner (1907–1999) war enga­gier­ter Publi­zist\, streit­ba­rer poli­ti­scher Kolum­nist und viel gele­se­ner His­to­ri­ker\, der mit sei­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen zur deut­schen und preu­ßi­schen Geschich­te ein brei­tes Publi­kum erreichte.\nAus wich­ti­gen  zeit­ge­schicht­li­chen Debat­ten und Dis­kur­sen der 1960er- bis 1980er-Jah­re war er nicht weg zu den­ken. Sei­ne beson­de­re rhe­to­ri­sche und sti­lis­ti­sche Art\, kom­ple­xe bzw. zen­tra­le his­to­ri­sche Sach­ver­hal­te in  Rund­funk­sen­dun­gen\, Essays und an deren kon­zen­trier­ten Abhand­lun­gen so\nauf­zu­be­rei­ten\, dass man das Wesent­li­che leicht und ent­spannt erfas­sen kann\,\nzeich­net ihn bis heu­te aus.\nSei­ne „Anmer­kun­gen zu Hit­ler“\, sein Text- und Bild­band über Preu­ßen (bei­de 1978) und ande­re Wer­ke gehö­ren zum tra­dier­ten – und noch heu­te lesens­wer­ten – Bücher­be­stand der „alten“ Bun­des­re­pu­blik. Dass er auch lite­ra­risch-auto­bio­gra­fisch tätig war\, blieb lan­ge ver­bor­gen. 1932 schrieb er inner­halb weni­ger Wochen einen Roman\, der erfüllt ist von jugend­li­chem Über­schwang und dem Augen­blicks­glück einer Lie­be vor dem Hin­ter­grund der zuneh­mend spür­ba­ren Desta­bi­li­sie­rung der Wei­ma­rer Repu­blik. Ver­öf­fent­licht wur­de die­se feder­leich­te Erzäh­lung – „Abschied“ – erst 2025\, also 26 Jah­re nach Haff­ners Tod. \nEine Ver­an­stal­tung in Rah­men der Lite­ra­tur­ta­ge Reck­ling­hau­sen 2026. \n  \nTei­len
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SUMMARY:Anja Liedtke: Flügel wie Schiefer – Hundert Tage Hochgebirge
DESCRIPTION:Anja Liedtke: Flügel wie Schiefer – Hundert Tage Hochgebirge\n \nHun­dert Tage im Jahr blei­ben Mau­er­seg­ler in der Schweiz. Von Juni bis Okto­ber 2024 tat die Schrift­stel­le­rin Anja Liedt­ke es ihnen gleich: Sie ver­brach­te als Wri­ter in Resi­dence einen lan­gen Som­mer in Aro­sa im Kan­ton Grau­bün­den. Inten­siv und poe­tisch beschreibt sie in ihrem neu­en Buch (2026) die Schön­heit des schwei­ze­ri­schen Hoch­ge­bir­ges und den Reich­tum kilo­me­ter­wei­ter Mager­ra­sen\, schil­dert Pflan­zen\, die sie auf ihren Wan­de­run­gen und beim Lie­gen in Wie­sen gese­hen und befühlt hat\, eben­so wie die Tie­re\, die sie gehört und mit dem Fern­glas erspäht hat. Dabei wer­den ihr auch sel­te­ne Begeg­nun­gen mit dem Alpen-Sala­man­der und Wöl­fen zuteil; letz­te­re sind in Grau­bün­den eben­so umstrit­ten wie in Liedt­kes Hei­mat im Ruhr­ge­biet. Und zu ihrer Über­ra­schung erfährt sie\, dass es wäh­rend der Klei­nen Eis­zeit in Aro­sa bereits Kli­ma­flücht­lin­ge gab. Natur­be­trach­tung und das eige­ne Erle­ben in der Land­schaft ver­bin­den sich hier auf lei­se\, ein­dring­li­che Art – Natu­re Wri­ting par excellence.\nAnja Liedt­ke ist in Bochum gebo­ren\, wo sie auch lebt. Sie war im Kon­text der Rei­he „Fern­ge­sprä­che“ in 2024 bereits zu einer Lesung in der Stadt­bi­blio­thek und Teil­neh­me­rin am Lite­ra­tur­wett­be­werb der NLGR.\nSie wird beglei­tet von Annet­te Ret­tich\, einer viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Cel­lis­tin aus der For­ma­ti­on „Die Grenz­gän­ger“. Außer­dem gibt es Fotos von Liedt­kes Beobachtungen. \nEine Ver­an­stal­tung in Rah­men der Lite­ra­tur­ta­ge Reck­ling­hau­sen 2026. \nTei­len
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