Fahrt zur Frankfurter Buchmesse

Zum ‚Nabel der Bücher­welt‘ wer­den alljährlich die Frank­furter Messe­hallen
während der Frank­furter Buchmesse. Ver­lage aus mehr als 100 Län­dern prä-
sen­tieren ihre Neuer­schei­n­un­gen. Darunter befind­en sich nicht nur Büch­er in
allen Vari­a­tio­nen, son­dern auch Comics, Kalen­der sowie Hör­CDs.
Ehren­gast ist in diesem Jahr
Nor­we­gen. Ein mod­ern­er Reise­bus bringt Sie an
den Ort des Geschehens. wo Sie ein­tauchen kön­nen in diese lit­er­arische
Atmo­sphäre, um stöbern, schmök­ern, ent­deck­en sowie Autoren und Lesun­gen haut­nah erleben zu kön­nen. Informieren Sie sich frühzeit­ig, bevor der aktuelle Leses­toff in den Regalen der Buch­hand­lun­gen zu find­en ist. Die Rück­kehr ist für 20.30 Uhr vorge­se­hen.
Bei Anmel­dung bis spätestens 25.9. reduzieren sich die genan­nten
Ein­trittspreis um jew­eils 2,- €.

Abfahrt: Her­zogswall 29, Park­platz des Petrinum in Reck­ling­hausen

Vorverkauf: Anmelde­for­mu­la­re in den Buch­hand­lun­gen Atta­troll, Bücher­fo­rum, Musial, Winkel­mann in Reck­ling­hausen, Droste in Herten und Vic­to­ria-Buch am Schacht in Marl

Ein­tritt: 40,- / 35,- / 33,-

Bijan Moini: Der Würfel

„Mein Roman in drei Sätzen: Eine kün­stliche Intel­li­genz, die alles weiß und ein sor­gen­freies Leben garantiert. Ein gaukel­nder Pro­tag­o­nist, der sich öffentlich vor ihr ver­steckt. Eine große Liebe und eine Wider­stands­be­we­gung, die ihn vor eine unmögliche Entschei­dung stellen“(Bijan Moi­ni).
So beschreibt der Jurist und Schrift­steller Bijan Moi­ni, der jet­zt mit Frau und…

„Mein Roman in drei Sätzen:
Eine kün­stliche Intel­li­genz, die alles weiß und ein sor­gen­freies Leben garantiert. Ein gaukel­nder Pro­tag­o­nist, der sich öffentlich vor ihr ver­steckt. Eine große Liebe und eine Wider­stands­be­we­gung, die ihn vor eine unmögliche Entschei­dung stellen“(Bijan Moi­ni).

So beschreibt der Jurist und Schrift­steller Bijan Moi­ni, der jet­zt mit Frau und Kind in Berlin lebt, seinen Roman­er­stling mit über 400 Seit­en, der im Früh­jahr im Atri­um-Ver­lag Zürich erschienen ist.

Bijan Moini
Bijan Moi­ni ©Thomas-Friedrich-Schäfer

Moi­ni hat ihn auf der Leipziger Buchmesse im März vorgestellt und eine hun­dertköp­fige Zuhör­erschaft, unter ihnen den Vor­sitzen­den der NLGR, begeis­tert. Er selb­st und der Ver­lag nen­nen den Roman eine Dystopie, also eine neg­a­tive Utopie, keine Sci­ence Fic­tion-Geschichte. In vie­len Details ist uns das Szenario des Romans erschreck­end nah. Worum geht es also?
Die nahe Zukun­ft Deutsch­lands wird von einem nahezu per­fek­ten Algo­rith­mus ges­teuert: Der „Wür­fel“ ermöglicht den Men­schen zwar ein sor­gen­freies, sicheres Leben, aber um das zu leis­ten, sam­melt er selb­st intim­ste Dat­en über die Bevölkerung. Ihr Ver­hal­ten – das ist das Ziel – soll in höch­stem Maße berechen­bar und vorher­sag­bar wer­den. So kann man die Men­schen kon­trol­lieren und steuern, das heißt auch: beherrschen. Daten­schür­fer in Form von Drohnen sam­meln über­all Mate­r­i­al, selb­st­fahrende Polizeifahrzeuge sind all­ge­gen­wär­tig. Auch Gericht­surteile wer­den durch einen Algo­rith­mus gesprochen. Es gibt nur wenige kalkulierte Freiräume.
Der Roman erzählt die Geschichte des 28jährigen Taso, eines „Gauk­lers“, der allen etwas vor­gaukelt. Er lebt zeitweise in den weni­gen wür­fel­freien Zonen und entzieht sich den Kon­trollen, indem er seine Entschei­dun­gen von den Zahlen eines eige­nen Wür­fels abhängig macht; er weiß also auch sel­ber nie, was er tun wird. Und dann kommt eben die große Liebe … siehe oben.

Vorverkauf: Buch­hand­lun­gen Atta­troll, Bücher­fo­rum, Musial, Winkel­mann in Reck­ling­hausen, Droste in Herten und Vik­to­ria-am-Schacht in Marl, Reservierun­gen online

Besuch der Buchmesse Frankfurt

Bei Anmel­dung bis zum 25. Sep­tem­ber kön­nen Sie in jedem Tarif 2 Euro sparen. Das Anmelde­for­mu­lar gibt es den Buch­hand­lun­gen Atta­troll, Bücher­fo­rum, Musial und Winkel­mann in Reck­ling­hausen, Droste in Herten und Vic­to­ria-Buch am Schacht in Marl sowie online…

Die Sammlung ans Licht gebracht

Unter dem Mot­to „Die Samm­lung ans Licht gebracht“ hat­te die Kun­sthalle Reck­ling­hausen die NLGR ein­ge­laden, ein Werk aus der Samm­lung der Kun­sthalle auszuwählen, das dann im Foy­er der Kun­sthalle gezeigt wird.

Die Ein­ladung:

Die Wahl fiel auf Mag­dale­na Jetelo­va, Atlantic Wall, 1994–95/2007 (VG Bild-Kun­st Bonn).

Artikel der „Reck­linghäuser Zeitung“:

„Mein Land, das ferne leuchtet …“

Wir alle träu­men davon und sehnen uns nach ihr: der Lieblingsin­sel! Schon in der antiken Mytholo­gie gab es diese son­nenbeschiene­nen Paradiese, Utopi­en von seligem, ewigem Leben, mit frucht­baren Böden, reich an exo­tis­chen Pflanzen und Tieren. Aber es gab auch immer die Gegenorte: Totenin­seln, Inseln der Ver­dammten, graue, gespen­stis­che, nebelver­hangene Plätze oder unbe­wohnte, ver­lassene Schreck­en­sorte, auf die die Opfer von Schiff­bruch und Sturm ver­schla­gen wur­den. Auch heute noch sind Inseln Zuflucht­sorte, ver­bre­it­en Gefühl von Sicher­heit, warmer Idylle und Zur-Ruhe-Kom­men. lnsel­träume sind vielfähig, ob real oder erdacht, denn immer mal wieder braucht jed­er Men­sch einen „schö­nen Ort“ fernab von Welt und All­t­ag. In ihrem facetten­re­ichen neuen Pro­gramm gehen die Rez­i­ta­torin Gabriele Droste und der Pianist Rain­er Maria Klaas diesen Gedanken, Träu­men und Utopi­en nach mit Tex­ten von Kolum­bus, Goethe, Mörike, Heine, Storm, George, Taub­itz, Hafn­er und Musik von Beethoven, Mendelssohn, Debussy und Jamach.

Vorverkauf: RZ-Tick­et­cen­ter, unter www.imVorverkauf.de sowie unter der Rufnum­mer 0209–1477999

Ver­anstal­ter: Lese­bühne, eine Ver­anstal­tungsrei­he vom Insti­tut für Kul­tur­ar­beit, der Stadt­bib­lio­thek und der NLGR

Jan Zweyer: Starkstrom

Nach seinen erfol­gre­ichen Ruhrge­bi­et­skrim­is und ein­er Mit­te­lal­ter-Trilo­gie führt der neue Kri­mi von Jan Zwey­er in die nahe Zukun­ft. „Strom­land“ lässt er die Forderun­gen einiger pop­ulis­tis­ch­er Poli­tik­er und Staats­führer in ein­er span­nen­den Geschichte wahr wer­den. Ein meter­ho­her Met­al­lza­un, der Flüchtlinge um jeden Preis fern­hal­ten soll. Tran­sitzen­tren, in denen Tausende Men­schen fest­sitzen. Und eine Lot­terie, die per Zufall entschei­det, wer die Chance auf ein besseres Leben bekommt: Europa ver­bar­rikadiert sich. Von der deutschen Regierung beauf­tragt, soll die Good-Fence-Coop­er­a­tion den Zaun mit allen Mit­teln vertei­di­gen Sie dro­ht damit, dass stirbt, wer die Abwehran­lage zu über­winden ver­sucht. Eine leere Behaup­tung, die abschreck­en soll. Dann aber ste­ht der Zaun wirk­lich unter Strom — zurück bleiben eine verkohlte Leiche, ein Schweineka­dav­er und jede Menge Fra­gen, die die Poli­tik auf keinen Fall beant­worten möchte, Zur gle­ichen Zeit begeben sich zwei Flüchtlinge aus dem Sene­gal in die Hände ein­er Sohlep­per­bande, um nach Europa zu gelan­gen. Von dem Zaun wis­sen sie nichts …

Vorverkauf: RZ-Tick­et­cen­ter, unter www.imVorverkauf.de sowie unter der Rufnum­mer 0209–1477999

Ver­anstal­ter: Lese­bühne, eine Ver­anstal­tungsrei­he vom Insti­tut für Kul­tur­ar­beit, der Stadt­bib­lio­thek und der NLGR

Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels

Die SchulsiegerIn­nen der sech­sten Klassen lesen bei einem von drei
Kreis
entschei­den im Kreis Reck­ling­hausen. Alle Teil­nehmerIn­nen wer­den mit ein­er Urkunde und einem Buch­präsent belohnt. Die Jury kürt am Ende den besten Lese­beitrag. Die Siegerin bzw. der Sieger ver­tritt den Kreis Reck­ling­hausen beim Bezirk­sentscheid.

Vorverkauf: ./.

Ver­anstal­ter: Buch­hand­lun­gen Atta­troll, Musial, Winkel­mann, Stadt­bib­lio­thek & NLGR

Marion Poschmann: Kieferninseln,Lesebühne

Mar­i­on Poschmann ist ein Roman von meis­ter­hafter Leichtigkeit gelun­gen
– tief­gründig, humor­voll, span­nend und zu Herzen gehend. Gilbert Sil­vester, Pri­vat­dozent und Bart­forsch­er im Rah­men eines uni­ver­sitären Drittmit­tel­pro­jek­ts, ste­ht unter Schock Let­zte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In ein­er absur­den Kurz­schlusshand­lung ver­lässt er sie, steigt ins erst­beste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewin­nen. Dort fall­en ihm die Reisebeschrei­bun­gen des klas­sis­chen Dichters Bash in die Hände, und plöt­zlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wan­der­mönche möchte auch er den Mond über den Kiefer­nin­seln sehen.
Auf der tra­di­tion­sre­ichen Pil­ger­route kön­nte er sich in der Betra­ch­tung der Natur ver­lieren und seinen inneren Aufruhr hin­ter sich lassen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Stu­den­ten Yosa, der mit ein­er ganz anderen Reise­lek­türe unter­wegs ist, dem „Com­plete Man­u­al of Sui­cide“.
Im Tee­land Japan mis­chen sich Licht und Schat­ten, das
Freudi­an­is­che Über-Ich und die dun­klen Göt­ter des Shin­to­is­mus und die alte Frage wird neu gestellt: Ist das Leben am Ende ein Traum? Ein berück­ender Roman, der zu Recht in die Endrunde des Deutschen Buch­preis­es gelangt ist.

Vorverkauf: RZ-Tick­et­cen­ter, unter www.imVorverkauf.de sowie unter der Rufnum­mer 0209–1477999

Ver­anstal­ter: Lese­bühne, eine Ver­anstal­tungsrei­he vom Insti­tut für Kul­tur­ar­beit, der Stadt­bib­lio­thek und der NLGR

REspect4you-Autorennacht

Ihr seid zwis­chen 14 und 25 Jahren und schreibt gerne? Dann bewerbt euch
mit euren Tex­ten für die REspec­t4y­our-Autoren­nacht. Zwölf Bewer­berin­nen und Bewer­ber wer­den dann von ein­er fachkundi­gen Jury  aus­gewählt und tra­gen ihre Werke auf der Bühne der Alt­stadtschmiede einem großen Pub­likum vor.
Das diesjährige The­ma lautet „Anders sein“. Was bedeutet es, anders zu
sein? Haben wir nicht alle das Bedürf­nis, anders, beson­ders, einzi­gar­tig zu
sein? Ist es nicht völ­lig nor­mal, anders im Geschlecht, im Ver­hal­ten, in der
Nation­al­ität, im Ausse­hen anders als andere zu sein? Und wer legt über­haupt die Norm für Nor­mal­ität fest? Gibt es nicht auch gute Gründe, ein­fach mal jet­zt, in diesem Moment ganz anders zu sein? Oder mal ganz anders über andere zu denken, indem ich mich auf das Anders-Sein ein­lasse?
Schreibt über das, was euch dazu ein­fällt, was euch berührt. Das kann in
Form von Gedicht­en, Dialo­gen, Romanauszü­gen oder Kurzgeschicht­en geschehen.
Ein­sende­schluss ist der 9. Novem­ber 2018. Die Texte (max­i­mal 5 Seit­en) bitte per E‑Mail an Bar­bara Ruh­nau.
Respect4you ist ein Pro­jekt der Stadt Reck­ling­hausen (FB 41 und FB 51) in
Koop­er­a­tion mit der Alt­stadtschmiede und den Ruhrfest­spie­len Reck­ling­hausen.

Vorverkauf: ./.

Ver­anstal­ter: Respect4you & NLGR