Claus von Wagner: Theorie der feinen Menschen,Lesebühne

Wer Claus von Wag­n­er auf ein­er Bühne sieht, weiß: das wird auf jeden Fall
kein nor­maler Kabaret­tabend. Claus von Wag­n­er ist so, wie sich Bar­ton, Brecht und Lori­ot in ein­er durchzecht­en Nacht ihren Schwiegersohn vorgestellt hät­ten. Manche sagen, er sähe aus wie Roland Kaiser, hätte aber bessere Texte. Was ihn so anders macht? Die Tat­sache, dass er die Intel­li­genz sein­er Zuschauer ernst nimmt. Bei allem Spaß, Claus von Wag­n­ers Kun­st ist es, sich höchst amüsant zu wun­dern, er hat da
jet­zt zum Beispiel dieses großar­tige Buch gefun­den, in dem ste­ht, dass der
„Räu­ber­baron­des Mit­te­lal­ters zum Finanz­mag­nat­en der Gegen­wart” gewor­den ist. Die Schwarte ist von 1899. Das Pro­gramm ist nichts als eine Erzäh­lung aus dem tiefen Inneren unser­er feinen Gesellschaft: Sie han­delt vom Kampf ums Pres­tige, Wirtschaftsver­brechen und Busi­ness-Punks.

Vorverkauf: RZ-Tick­et­cen­ter, unter www.imVorverkauf.de sowie unter der Rufnum­mer 0209–1477999

Ver­anstal­ter: Lese­bühne, eine Ver­anstal­tungsrei­he vom Insti­tut für
Kul­tur­ar­beit, der Stadt­bücherei und der NLGR

Ruth Weiss — Jahrhundert-Zeugin

Ruth Weiss, 1924 geboren, ist eine Jahrhun­dertzeu­g­in. 1936 floh sie mit ihrer jüdis­chen Fam­i­lie vor dem Naziter­ror nach Südafri­ka, dort im Exil erlebt die Jugendliche die Anfänge des Apartheid-Regimes, wird Jour­nal­istin und Schrift­stel­lerin und schreibt fortwährend gegen Ras­sis­mus und Frauen­feindlichkeit an. Als Kor­re­spon­dentin deutsch­er Medi­en

fern.wärts ’18 — men­schen-reisen-hor­i­zonte

Ruth Weiss, 1924 geboren, ist eine Jahrhun­dertzeu­g­in. 1936 floh sie mit ihrer jüdis­chen Fam­i­lie vor dem Naziter­ror nach Südafri­ka, dort im Exil erlebt die Jugendliche die Anfänge des Apartheid-Regimes, wird Jour­nal­istin und Schrift­stel­lerin und schreibt fortwährend gegen Ras­sis­mus und Frauen­feindlichkeit an. Als Kor­re­spon­dentin deutsch­er Medi­en bereist sie Afri­ka und trifft Per­sön­lichkeit­en, die die Geschichte des Kon­ti­nents entschei­dend prä­gen soll­ten — darunter Nel­son Man­dela. Anschaulich schildert Ruth Weiss Sit­u­a­tio­nen ihres Leben, liest Pas­sagen aus ihrem Buch „Meine Schwest­er Sara” und gibt den ZuhörerIn­nen so die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild von Geschichte, kul­tureller Vielfalt, Per­spek­tiv­en und weit­er­hin beste­hen­den Her­aus­forderun­gen in Südafri­ka zu machen.
Durch ihren Bericht über eigene Aktiv­itäten und ihren Wider­stand gegen
den Aparthei­d­staat fungiert sie als lebendi­ges Beispiel dafür, dass ein Wan­del zu einem demokratis­chen Staat mit gle­ichen Recht­en für alle Men­schen möglich ist. Am Abend ste­ht Ruth Weiss für Fra­gen ihrer Zuhör­er zur Ver­fü­gung.
Vorverkauf: www.altstadtschmiede.de, RZ-Tick­et­Cen­ter

Ver­anstal­ter: Alt­stadtschmiede