Claus von Wagner: Theorie der feinen Menschen,Lesebühne

Wer Claus von Wag­n­er auf ein­er Bühne sieht, weiß: das wird auf jeden Fall
kein nor­maler Kabaret­tabend. Claus von Wag­n­er ist so, wie sich Bar­ton, Brecht und Lori­ot in ein­er durchzecht­en Nacht ihren Schwiegersohn vorgestellt hät­ten. Manche sagen, er sähe aus wie Roland Kaiser, hätte aber bessere Texte. Was ihn so anders macht? Die Tat­sache, dass er die Intel­li­genz sein­er Zuschauer ernst nimmt. Bei allem Spaß, Claus von Wag­n­ers Kun­st ist es, sich höchst amüsant zu wun­dern, er hat da
jet­zt zum Beispiel dieses großar­tige Buch gefun­den, in dem ste­ht, dass der
„Räu­ber­baron­des Mit­te­lal­ters zum Finanz­mag­nat­en der Gegen­wart” gewor­den ist. Die Schwarte ist von 1899. Das Pro­gramm ist nichts als eine Erzäh­lung aus dem tiefen Inneren unser­er feinen Gesellschaft: Sie han­delt vom Kampf ums Pres­tige, Wirtschaftsver­brechen und Busi­ness-Punks.

Vorverkauf: RZ-Tick­et­cen­ter, unter www.imVorverkauf.de sowie unter der Rufnum­mer 0209–1477999

Ver­anstal­ter: Lese­bühne, eine Ver­anstal­tungsrei­he vom Insti­tut für
Kul­tur­ar­beit, der Stadt­bücherei und der NLGR