Sylvie Schenk: Eine gewöhnliche Familie

Sylvie Schenk hat einen Roman geschrieben, der auf weni­gen Seit­en poet­isch, klar und klug die Geheimnisse ein­er ganzen Fam­i­lie ausleuchtet.

Die Geschwis­ter Cardin sind zu viert. Als Tante Tama­ra und Onkel Simon
ster­ben, wer­den am Tag der Beerdi­gung jedoch nicht nur die Trennlin­ien
zwis­chen den vier Geschwis­tern sicht­bar, son­dern die Gräben in der gesamten Fam­i­lie. Die Ver­stor­be­nen waren es, die alle zusam­men­hiel­ten. Nun hin
ter­lassen sie neben Uneinigkeit vor allem eine Auseinan­der­set­zung um das Erbe, die schon auf dem Weg zur Trauer­halle ihren Anfang nimmt. Die gefühlte Ungerechtigkeit in der Ver­wandtschaft ist außergewöhn­lich groß – und genau darin ist diese franzö­sis­che Fam­i­lie so ziem­lich gewöhn­lich.
Sylvie Schenk hat einen Roman geschrieben, der auf weni­gen Seit­en poet­isch, klar und klug die Geheimnisse ein­er ganzen Fam­i­lie ausleuchtet.
Zur Autorin: Sylvie Schenk wurde in Cham­béry, Frankre­ich geboren, studierte in Lyon und lebt seit 1966 in Deutsch­land. Sylvie Schenk veröf­fentlichte Lyrik auf Franzö­sisch und schreibt seit 1992 auf Deutsch.
Sie lebt bei Aachen und in La Roche-de-Rame, Haute-Alpes. Bei Hanser erschien 2016 auch ihr Roman „Schnell, dein Leben“.
Vorverkauf: Buch­hand­lung Musial

Ver­anstal­ter: Buch­hand­lung Musial & Ev. Akademie

Der Jude mit dem Hakenkreuz

Lesung mit Lorenz S. Beck­hardt
Lorenz Beck­hardt wird in einem katholis­chen Inter­nat erzo­gen. Erst mit 18 Jahren erfährt er zufäl­lig, auf ein­er Fam­i­lien­feier, dass er Jude ist. Es ist das Jahr 1972. Langsam begin­nt er sich in die Geschichte sein­er Fam­i­lie einzuar­beit­en. Ana­lytisch, aber auch mit Sarkas­mus und leis­er Wut schildert Beck­hardt die eigene Selb­stfind­ung, die Fol­gen von Schweigen, …

Lesung mit Lorenz S. Beck­hardt

Lorenz Beck­hardt wird in einem katholis­chen Inter­nat erzo­gen. Erst mit 18 Jahren erfährt er zufäl­lig, auf ein­er Fam­i­lien­feier, dass er Jude ist. Es ist das Jahr 1972. Langsam begin­nt er sich in die Geschichte sein­er Fam­i­lie einzuar­beit­en. Ana­lytisch, aber auch mit Sarkas­mus und leis­er Wut schildert Beck­hardt die eigene Selb­stfind­ung, die Fol­gen von Schweigen, Ver­drän­gen, den schw­eren Neube­ginn in der alten Heimat und den zer­mür­ben­den Kampf um die Rück­er­stat­tung des Eigen­tums.
Mit seinem Buch präsen­tiert Lorenz Beck­hardt ein sehr per­sön­lich­es Zeitzeug­nis. Er set­zt sein­er Fam­i­lie ein Denkmal und erzählt bewe­gend, wie er zu seinen jüdis­chen Wurzeln zurück­ge­fun­den hat.
Lorenz S. Beck­hardt, 1961 in Wies­baden geboren, ist Wis­senschaft­sredak­teur beim WDR, Jour­nal­ist und Buchau­tor. Für seine Beiträge erhielt er ver­schiedene Medi­en­preise, u. a. war er für den Deutschen Fernseh­preis nominiert und erhielt den Preis für Wis­senschaft­sjour­nal­is­mus der RWTH Aachen.

Ver­anstal­ter: Evan­ge­lis­che Akademie in Koop­er­a­tiom mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdis­che Zusam­me­nar­beit Kreis Reck­ling­hausen e. V. und der Volk­shochschule Reck­ling­hausen

Brüderchen und Schwesterchen

Vor­trag von Dr. Eugen Drew­er­mann
Geschwis­terkon­stel­la­tio­nen sind schwierig. Das war zu allen Zeit­en so. Auch deswe­gen erzählen die Märchen von Schwest­ern und Brüdern. Der The­ologe Eugen Drew­er­mann deutet in seinem Vor­trag das Märchen „Brüderchen und Schwest­erchen“ tiefenpsy­chol­o­gisch, …

Vor­trag von Dr. Eugen Drew­er­mann

Geschwis­terkon­stel­la­tio­nen sind schwierig. Das war zu allen Zeit­en so. Auch deswe­gen erzählen die Märchen von Schwest­ern und Brüdern. Der The­ologe Eugen Drew­er­mann deutet in seinem Vor­trag das Märchen „Brüderchen und Schwest­erchen“ tiefenpsy­chol­o­gisch, denn in den alten Volksmärchen der Brüder Grimm spiegeln sich tiefe men­schliche Erfahrun­gen und Sehn­süchte wider.
Die „Fam­i­liengeschichte“ im Märchen „Brüderchen und Schwest­erchen“ inter­pretiert Eugen Drew­er­mann als Entwick­lungs­dra­ma. Die Haupt­per­son des Märchens, das Schwest­erchen, durch­lebt auf dem Weg zum Erwach­sen­wer­den eine gefahrvolle Rei­fung, die sie schließlich zu wahrer Liebe führt.
Eugen Drew­er­mann ist The­ologe, Psy­cho­an­a­lytik­er, Schrift­steller und ehe­ma­liger römisch-katholis­ch­er Priester. Er ist ein wichtiger Vertreter der tiefenpsy­chol­o­gis­chen Exegese und als kirchenkri­tis­ch­er Pub­lizist tätig.

Ver­anstal­ter: Evan­ge­lis­che Akademie

Ein­tritt: 10,00 €, ermäßigt 5,00 €