Der Jude mit dem Hakenkreuz

Lesung mit Lorenz S. Beck­hardt
Lorenz Beck­hardt wird in einem katholis­chen Inter­nat erzo­gen. Erst mit 18 Jahren erfährt er zufäl­lig, auf ein­er Fam­i­lien­feier, dass er Jude ist. Es ist das Jahr 1972. Langsam begin­nt er sich in die Geschichte sein­er Fam­i­lie einzuar­beit­en. Ana­lytisch, aber auch mit Sarkas­mus und leis­er Wut schildert Beck­hardt die eigene Selb­stfind­ung, die Fol­gen von Schweigen, …

Lesung mit Lorenz S. Beck­hardt

Lorenz Beck­hardt wird in einem katholis­chen Inter­nat erzo­gen. Erst mit 18 Jahren erfährt er zufäl­lig, auf ein­er Fam­i­lien­feier, dass er Jude ist. Es ist das Jahr 1972. Langsam begin­nt er sich in die Geschichte sein­er Fam­i­lie einzuar­beit­en. Ana­lytisch, aber auch mit Sarkas­mus und leis­er Wut schildert Beck­hardt die eigene Selb­stfind­ung, die Fol­gen von Schweigen, Ver­drän­gen, den schw­eren Neube­ginn in der alten Heimat und den zer­mür­ben­den Kampf um die Rück­er­stat­tung des Eigen­tums.
Mit seinem Buch präsen­tiert Lorenz Beck­hardt ein sehr per­sön­lich­es Zeitzeug­nis. Er set­zt sein­er Fam­i­lie ein Denkmal und erzählt bewe­gend, wie er zu seinen jüdis­chen Wurzeln zurück­ge­fun­den hat.
Lorenz S. Beck­hardt, 1961 in Wies­baden geboren, ist Wis­senschaft­sredak­teur beim WDR, Jour­nal­ist und Buchau­tor. Für seine Beiträge erhielt er ver­schiedene Medi­en­preise, u. a. war er für den Deutschen Fernseh­preis nominiert und erhielt den Preis für Wis­senschaft­sjour­nal­is­mus der RWTH Aachen.

Ver­anstal­ter: Evan­ge­lis­che Akademie in Koop­er­a­tiom mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdis­che Zusam­me­nar­beit Kreis Reck­ling­hausen e. V. und der Volk­shochschule Reck­ling­hausen