Sylvie Schenk: Eine gewöhnliche Familie

Sylvie Schenk hat einen Roman geschrieben, der auf weni­gen Seit­en poet­isch, klar und klug die Geheimnisse ein­er ganzen Fam­i­lie ausleuchtet.

Die Geschwis­ter Cardin sind zu viert. Als Tante Tama­ra und Onkel Simon
ster­ben, wer­den am Tag der Beerdi­gung jedoch nicht nur die Trennlin­ien
zwis­chen den vier Geschwis­tern sicht­bar, son­dern die Gräben in der gesamten Fam­i­lie. Die Ver­stor­be­nen waren es, die alle zusam­men­hiel­ten. Nun hin
ter­lassen sie neben Uneinigkeit vor allem eine Auseinan­der­set­zung um das Erbe, die schon auf dem Weg zur Trauer­halle ihren Anfang nimmt. Die gefühlte Ungerechtigkeit in der Ver­wandtschaft ist außergewöhn­lich groß – und genau darin ist diese franzö­sis­che Fam­i­lie so ziem­lich gewöhn­lich.
Sylvie Schenk hat einen Roman geschrieben, der auf weni­gen Seit­en poet­isch, klar und klug die Geheimnisse ein­er ganzen Fam­i­lie ausleuchtet.
Zur Autorin: Sylvie Schenk wurde in Cham­béry, Frankre­ich geboren, studierte in Lyon und lebt seit 1966 in Deutsch­land. Sylvie Schenk veröf­fentlichte Lyrik auf Franzö­sisch und schreibt seit 1992 auf Deutsch.
Sie lebt bei Aachen und in La Roche-de-Rame, Haute-Alpes. Bei Hanser erschien 2016 auch ihr Roman „Schnell, dein Leben“.
Vorverkauf: Buch­hand­lung Musial

Ver­anstal­ter: Buch­hand­lung Musial & Ev. Akademie

Begegnung mit Hilde Domin

Hilde Domin war Jüdin und lebte über zwei Jahrzehnte im Exil, bevor sie
nach Deutsch­land zurück­kehrte. Ihr Werk ist Zeug­nis dieser exis­ten­ziellen
Erfahrung. Das Erstarken rechter poli­tis­ch­er Gesin­nung

Vor­trag von Ulrike Musial

Hilde Domin war Jüdin und lebte über zwei Jahrzehnte im Exil, bevor sie
nach Deutsch­land zurück­kehrte. Ihr Werk ist Zeug­nis dieser exis­ten­ziellen
Erfahrung. Das Erstarken rechter poli­tis­ch­er Gesin­nung und die zunehmenden Angriffe auf jüdis­che Mit­bürg­er sind ein gute Gründe, an die große Dich­terin Hilde Domin, geb. Löwen­stein, zu erin­nern.
Vorverkauf: Buch­hand­lung Musial

Ver­anstal­ter: Buch­hand­lung Musial

Philosophische Lesung mit Wolfram Eilenberger

Die Jahre 1919 bis 1929 markieren eine Epoche unver­gle­ich­lich­er geistiger Kreativ­ität, in der Gedanken zum ersten Mal erdacht wur­den, ohne die das Leben und Denken in unser­er Gegen­wart nicht das­selbe wäre.

„Zeit der Zauber­er” — Das große Jahrzehnt der Philoso­phie 1919 bis 1929

Die Jahre 1919 bis 1929 markieren eine Epoche unver­gle­ich­lich­er geistiger
Kreativ­ität, in der Gedanken zum ersten Mal erdacht wur­den, ohne die das
Leben und Denken in unser­er Gegen­wart nicht das­selbe wäre. Die großen
Philosophen Lud­wig Wittgen­stein, Wal­ter Ben­jamin, Ernst Cas­sir­er und Mar­tin Hei­deg­ger prägten diese Epoche und ließen die deutsche Sprache ein let­ztes Mal vor der Katas­tro­phe des Zweit­en Weltkriegs zur Sprache
des Geistes wer­den. In seinem Buch „Zeit der Zauber­er” erweckt Wol­fram Eilen­berg­er auf anschauliche und gedanken­re­iche Weise die Philoso­phie der zwanziger Jahre und mit ihr das Jahrzehnt zwis­chen Lebenslust und Wirtschaft­skrise, Nachkrieg und Beginn des Nation­al­sozial­is­mus zum Leben.
Wol­fram Eilen­berg­er, Jahrgang 1972, war langjähriger Chefredak­teur des
Wol­fram Eilen­berg­er „Philoso­phie Mag­a­zins”, ist „Zeit”-Kolumnist, mod­eriert die „Stern­stun­den der Philoso­phie” im Schweiz­er Fernse­hen und ist Pro­gramm­leit­er der „phil.cologne”. Er hat mehrere pop­ulär­philosophis­che Sach­büch­er geschrieben. In zahlre­ichen Talk­show-Auftrit­ten im deutschen Fernse­hen gibt er der Philoso­phie eine Stimme und ein Gesicht. Seit Novem­ber 2017 ist er Pro­gramm­leit­er des Berlin­er Nico­lai-Ver­lags. „Zeit der Zauber­er” ist sein aktuelles Werk und fand auf der Leipziger Buchmesse 2018 viel Aufmerk­samkeit und Anerken­nung. Zurzeit ist das Buch auf der „Spiegel”-Bestsellerliste.
Vorverkauf: VHS und Buch­hand­lung Winkel­mann

Ein­tritt: 12,- € (Vorverkauf), 15,- € (Abend­kasse), ermäßigt nur für SchülerInnen/Studierende: 5,-€

Ver­anstal­ter: Volk­shochschule in Koop­er­a­tion mit der Buch­hand­lung
Winkel­mann