„Tach Herr Ringelnatz, Moin Herr Nehm, Hallo* Mr. X.“

Humor­volle Gedichte & Mehr
von JOACHIM RINGELNATZ, GÜNTER NEHM und MR. X.
gele­sen von MICHAEL VAN AHLEN

„Humor ist der Knopf, der ver­hin­dert, das uns der Kra­gen platzt“. Mit diesem Ausspruch von Joachim Ringel­natz kann man die let­zte Lesung im 14. Pro­gramm von „Son­ntags um 5“ am besten beschreiben. Sel­biger Autor „ste­ht“ neben Gün­ter Nehm und Mr. X an diesem Nach­mit­tag auch auf der Bühne der Alt­stadtschmiede.

Humor­volle Gedichte & Mehr
von JOACHIM RINGELNATZ, GÜNTER NEHM und MR. X.
gele­sen von MICHAEL VAN AHLEN

„Humor ist der Knopf, der ver­hin­dert, das uns der Kra­gen platzt“. Mit diesem Ausspruch von Joachim Ringel­natz kann  man die let­zte Lesung  im 14. Pro­gramm von „Son­ntags um 5“ am besten beschreiben. Sel­biger Autor „ste­ht“  neben Gün­ter Nehm und Mr. X an diesem Nach­mit­tag auch auf der Bühne der Alt­stadtschmiede.
„Eine Lanze für diesen Dichter brechen zu wollen, hieße Ringel nach Natz tra­gen“, hat ein­mal der Dichter Robert Gern­hardt über den Dichter Joachim Ringel­natz gesagt. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufü­gen, außer vielle­icht, daß Herr Ringel­natz zeit seines Lebens u.a. an die 2.500 Gedichte geschrieben hat, die Vor­leser Michael van Ahlen…..nein, nicht alle, aber einige schon, bei „Tach Herr Ringel­natz, Moin Herr Nehm, Hal­lo Mr. X.“ vor­tra­gen wird.
Und wie es der Zufall will, hat der Dichter Robert Gern­hardt auch bei dem Dichter Gün­ter Nehm sozusagen seine Fin­ger im Spiel. Er hat ihn mit ful­mi­nan­ten Artikel in der NZZ weit über die Gren­zen von Reck­ling­hausen und weit­er­er Umge­bung hin­aus ein­er bre­it­en Öffentlichkeit in Deutsch­land bekan­nt gemacht. Wie viele Gedichte nun Herr Nehm zeit seines Lebens geschrieben hat, ist nicht bekan­nt, aber viele, sehr viele sind es schon. Das ste­ht fest. Einige Gedichte davon wer­den eben­falls bei „Son­ntags um 5“ zu hören sein.
Wer aber ist nun Mr. X., der Dritte im Bunde in diesem Pro­gramm? Nur so viel sei hier und jet­zt ver­rat­en. Er ist sehr berühmt. Er hat keine Gedichte geschrieben und ist auch weniger als Schrift­steller oder Dichter bekan­nt, obwohl Mr. X. eine Rei­he von (sehr) schrä­gen Geschicht­en geschrieben hat, von denen die eine oder andere schlußendlich das Saison­fi­nale von „Son­ntags um 5“ abrun­det.

*sprich: „Häl­lo“

PS: die für diesen Ter­min vorge­se­hene Lesung aus „Lehmanns Erzäh­lun­gen“ von Siegfried Lenz fällt aus.

Vorverkauf: Reservierun­gen: 02361–21212 (Alt­stadtschmiede) sind erwün­scht

Ver­anstal­ter: Alt­stadtschmiede und Michael van Ahlen

„Ich umarme Sie, mein lieber Alter”

Eine Fre­und­schaft in Briefen von Gus­tave Flaubert & Iwan Tur­genev
„Son­ntags um 5″ mit Johannes Thor­becke & Michael van Ahlen
Gus­tav Flaubert (1821–1880) und Iwan Tur­gen­jew (1818–1883), zwei der berühmtesten Schrift­steller des 19. Jahrhun­derts, führten fast zwanzig Jahre lang einen höchst unter­halt­samen Briefwech­sel.

Eine Fre­und­schaft in Briefen von Gus­tave Flaubert & Iwan Tur­genev
„Son­ntags um 5″ mit Johannes Thor­becke & Michael van Ahlen
Gus­tav Flaubert (1821–1880) und Iwan Tur­gen­jew (1818–1883), zwei der berühmtesten Schrift­steller des 19. Jahrhun­derts, führten fast zwanzig Jahre lang einen höchst unter­halt­samen Briefwech­sel. Sie disku­tierten freimütig über ihre Büch­er, über die Gesellschaft, über Kul­tur, Men­schen, Poli­tik und nicht zulet­zt auch über ihre zahlre­ichen Wehwe­hchen.
Grund­ver­schieden von ihrem Naturell her, emp­fan­den sie aber den­noch eine große, manch­mal innige Sym­pa­thie füreinan­der. Johannes Thor­becke (vom „The­ater Gegen­druck“) als Flaubert und Michael van Ahlen als Tur­gen­jew lesen Auss­chnitte aus diesem span­nen­den und abwech­slungsre­ichen „Roman in Briefen“.

Vorverkauf: Reservierun­gen: 02361–21212 (Alt­stadtschmiede) sind erwün­scht

Ver­anstal­ter: Alt­stadtschmiede und Michael van Ahlen

Alles oder nichts — Ein Thomas Bernhard-Abend

Der Vor­leser Michael van Ahlen und Johannes Thor­becke, The­ater Gegen­druck, tre­f­fen in der Rei­he „Son­ntags im Ate­lier­haus“ zum Nachtmahl bei Thomas Bern­hard aufeinan­der. Serviert wer­den auto­bi­ografis­che Texte, in denen sich der öster­re­ichis­che Autor als kon­ge­nialer Chro­nist sein­er Zeit erweist. Ein Abend im unver­wech­sel­baren „Bern­hard-Sound“ (Skala: schar­fzüngig bis boshaft). Zum Dessert gibt es dann noch Schmankerl aus den Dramo­let­ten: Kurz- und Kürzest­dra­men, in denen Thomas Bern­hard die deutschen Zustände auf­spießt.

Vorverkauf: Buch­hand­lun­gen Atta­troll, Bücher­fo­rum, Musial und Winkel­mann

Ein­tritt: 12,- € / 7,- €

Ver­anstal­ter: The­ater Gegen­druck in Zusam­me­nar­beit mit Ate­lier­haus
Reck­ling­hausen e. V.

„Herrn Kukas Empfehlungen”

Roman von Radek Knapp
„Son­ntags um 5″ Michael van Ahlen & Katha­ri­na Fab­ri, Vio­line
Radek Knapp (geb. 1964 in Warschau) erzielte mit seinem ersten Roman „Her­rn Kukas Empfehlun­gen“, der 1999 erschienen ist, einen über­raschen­den und sen­sa­tionellen Erfolg bei Kri­tik und Pub­likum.

Roman von Radek Knapp
„Son­ntags um 5″  Michael van Ahlen & Katha­ri­na Fab­ri, Vio­line
Radek Knapp (geb. 1964 in Warschau) erzielte mit seinem ersten Roman
„Her­rn Kukas Empfehlun­gen“, der 1999 erschienen ist, einen über­raschen­den und sen­sa­tionellen Erfolg bei Kri­tik und Pub­likum. Walde­mar – der eher unbe­darfte Held – ist mit dem Bus unter­wegs nach Wien, in den gold­e­nen West­en, ver­sorgt mit den allerbesten, allerd­ings etwas frag­würdi­gen Empfehlun­gen und Tipps von seinem Nach­barn Her­rn Kuka. Ob das wohl gut geht? Radek Knapp erzählt die Geschichte mit funkel­n­dem und hin­ter­gründi­gen Humor. –
Katha­ri­na Fab­ri, Vio­line begleit­et die Lesung eben­so funkel­nd mit kleinen Kabi­nettstückchen aus der klas­sis­chen Musik.

Vorverkauf: Reservierun­gen: 02361–21212 (Alt­stadtschmiede) sind erwün­scht

Ver­anstal­ter: Alt­stadtschmiede und Michael van Ahlen

„Der Schneesturm”

Eine Dezem­bergeschichte von Alexan­der Puschkin
„Son­ntags um 5″ — mit Michael van Ahlen & Tat­jana Eihof, Klavier und Jakob Eihof, Dom­ra
„Der Schneesturm“ von Alexan­der Puschkin (1799–1837) ist nicht unbe­d­ingt eine Wei­h­nachts­geschichte, obwohl sie in den Tagen (und Nächt­en) um Wei­h­nacht­en spielt. Vielmehr ist es eine roman­tis­che, stim­mungsvolle, aben­teuer­liche, zugle­ich aber auch …

Eine Dezem­bergeschichte von Alexan­der Puschkin
Son­ntags um 5 — mit Michael van Ahlen & Tat­jana Eihof, Klavier und Jakob Eihof, Dom­ra
„Der Schneesturm“ von Alexan­der Puschkin (1799–1837) ist nicht unbe­d­ingt eine Wei­h­nachts­geschichte, obwohl sie in den Tagen (und Nächt­en) um Wei­h­nacht­en spielt. Vielmehr ist es eine roman­tis­che, stim­mungsvolle, aben­teuer­liche, zugle­ich aber auch eine sehr real­is­tis­che Liebesgeschichte um die Guts­be­sitzer­stochter Mar­ja Gawrilow­na und den armen Fäh­n­rich Wladimir Niko­la­je­w­itsch. Mehr sei hier noch nicht ver­rat­en. Im weit­eren Ver­lauf des Pro­gramms wer­den aber auch noch die eine oder andere „echte“ Wei­h­nachts­geschichte aus der rus­sis­chen (Welt)Literatur zu hören sein.
Und wer kön­nte die Lesung musikalisch stim­mungsvoller begleit­en als
Tat­jana und Jakob Eihof. Am Klavier und an der Dom­ra spie­len sie Musik
aus dem Land, aus dem sie einst gekom­men sind: Rus­s­land.

Vorverkauf: Reservierun­gen 02361–21212 (Alt­stadtschmiede) sind erwün­scht

Ver­anstal­ter: Alt­stadtschmiede und Michael van Ahlen

„Mr. Preble will seine Frau loswerden”

„Son­ntags um 5″ mit Sabine und Michael van Ahlen -
James Thurber (1894–1961) war ein beg­nade­ter amerikanis­ch­er Geschicht­en­erzäh­ler, dessen Werke manch ein Lit­er­aturkri­tik­er sog­ar mit den von Mark Twain ver­glich. Seine skur­rilen Sto­ries …

Satirische Geschicht­en und Fabeln von James Thurber
„Son­ntags um 5″ mit Sabine und Michael van Ahlen
James Thurber (1894–1961) war ein beg­nade­ter amerikanis­ch­er Geschicht­en­erzäh­ler, dessen Werke manch ein Lit­er­aturkri­tik­er sog­ar mit den von Mark Twain ver­glich. Seine skur­rilen Sto­ries und Fabeln erschienen in den 30er und 40er Jahren des ver­gan­genen Jahrhun­derts zumeist im „New York­er“. Tur­bu­lent und abson­der­lich geht es wahrlich in seinen Geschicht­en zu, ver­schmitzt hin­ter­gründig in seinen mod­er­nen Fabeln. Erstaunlicher­weise ist er in Deutsch­land nahezu unbekan­nt geblieben und das möchte diese Lesung – wenn auch natür­lich in einem eher beschei­de­nen Rah­men – ändern.

Vorverkauf: Reservierun­gen: 02361–21212 (Alt­stadtschmiede) sind erwün­scht

Ver­anstal­ter: Alt­stadtschmiede und Michael van Ahlen

„Briefe aus meiner Mühle” — Geschichten aus der Provence von Alphonse Daudet

„Son­ntags um 5″ mit Michael van Ahlen
Eines der Meis­ter­w­erke aus der Fed­er des franzö­sis­chen Dichters Alphonse Daudet (1840–1897) ist „Briefe aus mein­er Müh­le“, 1866 im Orig­i­nal (1879 auf deutsch) erschienen. „Eine son­der­bare Mis­chung aus Phan­tasie …

„Son­ntags um 5″ mit Michael van Ahlen
Eines der Meis­ter­w­erke aus der Fed­er des franzö­sis­chen Dichters Alphonse
Daudet (1840–1897) ist „Briefe aus mein­er Müh­le“, 1866 im Orig­i­nal (1879
auf deutsch) erschienen. „Eine son­der­bare Mis­chung aus Phan­tasie und Real­ität“ nan­nte er selb­st diese Briefe, die seinen lit­er­arischen Ruhm begrün­de­ten, und die sein­er Heimat – der Provence – ein lit­er­arisches Denkmal set­zten. Einige der schön­sten Briefe – bess­er gesagt: Geschicht­en – sind in der Lesung zu hören. Geschicht­en voller Witz, Ironie und san­fter Melan­cholie, alle erzählt in ein­er klangvollen, unver­wech­sel­baren Sprache.

Vorverkauf: Reservierun­gen: 02361–21212 (Alt­stadtschmiede) sind erwün­scht

Ver­anstal­ter: Alt­stadtschmiede & Michael van Ahlen