Autorennacht – Die Preisträger

Die 33. Autoren­nacht ist vorüber!
… zumin­d­est der dig­i­tale Teil. Über Zoom fand um 19.30 Uhr eine ‚verkürzte‘ Ver­anstal­tung (mod­eriert vom 1. Vor­sitzen­den der NLGR, Stephan Schröder) statt. Wir hof­fen, im Früh­jahr 2021 eine Präsen­zver­anstal­tung im gewohnt feier­lichen Rah­men in der Alt­stadtschmiede nach­schieben zu können.
Die Jury – beste­hend aus Gudrun Güth, Natascha Eschweil­er und Clau­dia Koci­uc­ki – hat­te 10 Autorin­nen und Autoren aus 40 anonymisierten Ein­sendun­gen für die heutige Endrunde aus­gewählt. Alle 10 wur­den vorgestellt, dann lasen vier von ihnen ihre Texte. Die Jury hat­te im Vor­feld entschieden:
Platz 1 und somit den Autoren­preis der Sparkasse Vest Reck­ling­hausen und die 33. Vestis­che Lit­er­atur-Eule 2020 gewinnt:
Malte Küp­pers aus Duisburg
(Er darf sich neben seinem Preis­geld über das Gemälde „Die blaue Stadt“ von Jaana Red­flower freuen, das als Schreibim­puls diente.)
Platz 3 wurde 2 x vergeben, und zwar an:
Chan­tal Duman aus Oer-Erkenschwick
Michael Edel­brock aus Haltern
Erst­ma­lig wurde ein U20-Förder­preis vergeben. Er ging an:
Franziska von der Gath­en aus Herten
Wir grat­ulieren herzlich!
In Kürze wird der Read­er mit allen 10 Tex­ten erhältlich sein. Wir laden zum Lesen ein.

Erste Online-Autorennacht

Heute, Sam­stag, 21.11.2020, find­et die Reck­linghäuser Autoren­nacht erst­mals Online statt.

Im Gegen­satz zur son­st gewohn­ten Präsen­zver­anstal­tung wer­den nicht alle Teilnehmer*innen der Endrunde lesen kön­nen, da die Zeit für eine Online-Ver­anstal­tung zu lang wer­den würde.

Alle Endrundenteilnehmer*innen wer­den an diesem Abend vorgestellt.
Es lesen vier Autoren*innen die von der Jury aus­gewählt wurden.
Die Lau­da­tio­nen der Jury wer­den vor­ge­tra­gen und der Preisträger*innen des „Autoren­nacht-Preis­es der Sparkasse Vest Reck­ling­hausen“ wir bekan­nt gegeben.

Für diese Ver­anstal­tung ist eine Anmel­dung notwendig, diese erfol­gt über „Karten­re­servierun­gen“ auf unser­er Website.

Autorennacht 2020 – Endrundenteilnehmer sind ermittelt

Die Jur­yarbeit ist so weit fort­geschrit­ten, dass die Endrun­den­teil­nehmer fest­ste­hen. Die zehn aus­gewählten Autorin­nen und Autoren wur­den bere­its informiert.

Aus den 40 Ein­sendun­gen hat die Jury Texte dieser Autoren für die Endrunde ausgewählt:

Oliv­er Bruskoli­ni aus Essen Markus Jöhring aus Recklinghausen
Chan­tal Duman aus Oer-Erkenschwick Malte Küp­pers aus Duisburg
Michael Edel­brock aus Haltern Hell­muth Lilien­thal aus Essen
Celi­na Farken aus Duisburg Franziska von der Gath­en aus Herten
Kae­lo Janßen aus Dortmund Malv­ina Witz­ki aus Recklinghausen

Die Abschlussver­anstal­tung in der Alt­stadtschmiede am 21. Novem­ber kann wegen der Pan­demie nicht in der gewohn­ten Form stat­tfind­en. Eine solche Ver­anstal­tung mit den zehn Autorin­nen und Autoren der Endrunde wird zu einem späteren Zeit­punkt nachgeholt.

Am 21. Novem­ber, 19.30 Uhr, find­et eine verkürzte dig­i­tale Ver­anstal­tung statt. Die Teil­nehmer der Endrunde wer­den kurz vorgestellt, lesen wer­den an diesem Abend die Erst­platzierten und die Lau­da­tio­nen der Jury wer­den eben­falls zu Gehör gebracht.

Gäste sind bei dieser Ver­anstal­tung willkom­men. Dazu ist eine Reservierung nötig, nach Prü­fung erhal­ten die Gäste den Veranstaltungs-Link.

„Literaturtage Recklinghausen“ – Rückblick auf eine Veranstaltung

Am vor­let­zten Tag der Lit­er­atur­woche in Reck­ling­hausen, am Fre­itag, den 9. Okto­ber, gab es im „Kas­siopeia“ im Ruhrfest­spiel­haus eine Lesung mit Lit­er­aturge­spräch, die viele zu Recht als den Höhep­unkt der Woche ansahen.

Der Saal war mit 90 Besuch­ern und Besucherin­nen bis auf den let­zten Platz so gefüllt, wie es die Coro­na-Hygiene-Maß­nah­men erlaubten. Und das Pub­likum war weit jünger als nor­maler­weise bei Lit­er­aturlesun­gen. Erfreulich auch, dass auch viele Men­schen mit einem Migra­tionsh­in­ter­grund gekom­men waren. Das war wohl auch Kübra Gümüşay zu ver­danken, die sich über­all als Mus­li­ma zu erken­nen gibt. Frau Gümüsay ist in Ham­burg geboren und hat u. a. in Oxford und Ham­burg studiert. Ihr Essay­band „Sprache und Sein“ hat monate­lang auf der Best­sellerliste des „Spiegels“ ges­tanden und sie war Gast in ver­schiede­nen Talk­shows und Lit­er­atur­magazi­nen. Ihr Essay beschäftigt sich mit dem offe­nen und ver­steck­ten Ras­sis­mus in unserem Sprachgebrauch.

Eine „gute Bekan­nte“ auf dem Podi­um war Shi­da Baz­yar, die vor vier Jahren bere­its den großen Saal im Willy-Brandt-Haus gefüllt und die Zuhör­erschaft begeis­tert hat­te. Ihr Erstlingswerk, der Roman „Nachts ist es leise in Teheran“, bekam ein Jahr später den renom­mierten Ulla-Hahn-Preis in Mon­heim ver­liehen, ein Preis, der für junge Autorin­nen und Autoren gedacht ist. Ihr neuer Roman „Drei Kam­eradin­nen“ ist bere­its fer­tig und wird im Mai 2021 zur Buchmesse in Leipzig beim Ver­lag Kiepen­heuer & Witsch erscheinen. Sie las vor­ab zwei Stellen aus ihrem Roman, wobei vor allem die iro­nisch gebroch­ene Schilderung ein­er Abiturab­schlussfeier Heit­erkeit und Begeis­terung auslöste.

Die tiefge­hende Diskus­sion zwis­chen den bei­den arbeit­ete sich ent­lang der Frage, ob ein Essay oder ein fik­tiv­er Text, ein Roman, bess­er geeignet ist, fem­i­nis­tis­che und anti­ras­sis­tis­che Inhalte zu ver­mit­teln. Bei­de Autorin­nen erläuterten ihre Vorstel­lun­gen und Gedanken in ein­er Weise, die ein tiefes Engage­ment und philosophisch-sozial­wis­senschaftliche Reflex­ion offenbarte.

Nahezu kon­ge­nial leit­ete die kundi­ge und bestens vor­bere­it­ete Mod­er­a­torin Bozena Anna Badu­ra das Lit­er­aturge­spräch und fand immer wieder Über­leitun­gen zwis­chen den Gedanken der Gesprächspartnerinnen.

Großer Beifall belohnte nach zwei Stun­den inten­siv­en Zuhörens die Schrift­stel­lerin­nen. Lei­der kon­nte Frau Baz­yar noch nicht mit ihrem neuen Buch aufwarten. Für Frau Gümüsay schloss sich noch eine halb­stündi­ge Sig­nier­auf­gabe an; sie fand für alle Inter­essen­ten per­sön­liche Worte.

Zu erwäh­nen ist noch, dass auch Karosh Taha, die Schrift­stel­lerin der bei­den Romane „Beschrei­bung ein­er Krabben­wan­derung“ und jüngst im Jahr 2020 „Im Bauch der Köni­gin“ – sie hat eben­falls im Rah­men der Lit­er­atur­woche gele­sen – , anwe­send war, weil sich die drei und die Mod­er­a­torin ken­nen. Das zeigte sich auch anschließend im aufge­lock­erten Gespräch der vier im „Drübbelken“.

Autorennacht 2020 – Abschlussveranstaltung

Die geplante Abschlussver­anstal­tung der „Autoren­nacht“ in der Alt­stadtschmiede wird wegen aktuell gel­tenden Vorschriften nicht im Novem­ber stat­tfind­en können.

Die Jur­yarbeit ist von der aktuellen Sit­u­a­tion nicht betrof­fen, so dass die Juryentschei­dung dem­nächst vor­liegen wird.
Sobald der Vor­stand eine Entschei­dun­gen über die alter­na­tiv­en Vorge­hensweisen zu ein­er Ver­anstal­tung­form, der Preisver­lei­hung etc. getrof­fen hat, wer­den die Ergeb­nisse an dieser Stelle bekan­nt gegeben.